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Vintage mein Vintage Racer für die Saison 2019

Dieses Thema im Forum "Buggy" wurde erstellt von aircooled, 2. September 2018.

  1. speedbraker

    speedbraker Mitglied

    Ich muß mich da gleich mal mit ner Laienfrage dranhängen...

    Die Shafts der Schwingen sind bei meiner Baustelle teilweise ziemlich krumm. Ich würde daher gerne neue verbauen.
    Passen da welche aus den aktuellen Neuauflagen?

    Also gerne die langen für innen und die kurzen für außen. :oops:
     
  2. aircooled

    aircooled Autor

    Die äusseren sollten passen, die inneren leider nicht.
    Aber ich schau mal, was ich noch für dich da habe :)
     
  3. speedbraker

    speedbraker Mitglied

    In der Anleitung vom Custom stehen die langen mit 58 mm hinten und 54 mm vornedrin...dürfte ja dann beim Special die gleiche Länge sein?!

    Von den äußeren shafts habe ich keine Maße gefunden. Nur das sie für vorne und hinten unterschiedlich gefärbt sind.
    Scheint da wohl auch Unterschiede bei den Maßen zu geben?
     
  4. aircooled

    aircooled Autor

    Die Längen dürften bei allen Mids gleich sein, selbst Lazer Teile sollten passen. Nur die Optima Teile werden innen etwas anders befestigt (besser, ohne E-Ringe), daher passen sie nicht.
     
  5. aircooled

    aircooled Autor

    Zuletzt bearbeitet: 10. Juli 2019
    speedbraker gefällt das.
  6. speedbraker

    speedbraker Mitglied

    Die gibts auch in Titan :D

    Seidel Link


    Beim Seidel 10,49 Euro
    Bei Tamico 6,99 Euro
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Juli 2019
  7. aircooled

    aircooled Autor

    Zumindest mit Titanbeschichtung ;)
     
  8. aircooled

    aircooled Autor

    Nachdem die Vintage Renn-Scene ja immer populärer wird, haben sich die meisten Veranstalter inzwischen auch auf ein Motor Reglement geeinigt.
    Wenn Brushless, dann sollte man sich auf 13.5T bei den 2WD und 10.5T für die 4WD Klasse beschränken. Weitere Bestimmungen gibt es jedoch nicht :)
    Da meine bisherigen Tests immer mit einem 9.5er und auch mal einem 6.5er (Höllenmaschine!!!) liefen, musste also was anderes rein.

    Wie gut, dass ich noch einen aktuellen Reedy S-Plus 10.5T Torque hier liegen habe, da wollte ich auch gleich etwas Kabelmanagement betreiben.

    Bisher hatte ich die Kabel ja immer nach hinten angelötet und diese dann im grossen Bogen zum Regler gelegt (sieht man irgendwo auf den älteren Bildern). Sieht weder schön aus, noch sind die Kabellängen optimal.

    Gestern hatte ich aber zufällig ein Erklär-Video von Hobbywing gesehen, wo Kabel quasi im 90 Grad Winkel nach oben gelötet wurden.
    Das kann ich auch, dachte ich mir, hatte aber total vergessen, dass Kyosho ja genau auf Höhe der Motorkontakte eine Verstärkungsstrebe gezogen hatte, die auch noch sehr nah an diese Kontakte kommt.

    Bisher hatte ich einfach den Motor etwas verdreht, aber das wäre jetzt auch nicht mehr gegangen.

    Also musste ich kurzer Hand eine neue GFK Strebe feilen, die etwas mehr Luft über den Lötfahnen hat. Zu meinem Glück, sind diese beim aktuellen S-Plus auch noch weiter Richtung Motorfront gewandert, so dass mein Plan tatsächlich noch funktioniert.

    [​IMG]

    Klar, mir blutet das Herz weil es einfach Kacke aussieht, aber irgendwann lass ich was schöneres fräsen
     
    Stefan D., TamTom, Hasi.9 und 3 anderen gefällt das.
  9. Stefan D.

    Stefan D. Mitglied

    Schwarz angemalt sieht es bestimmt besser aus! ;)
     
  10. aircooled

    aircooled Autor

    Letztes Wochenende war es dann so weit, das erste Rennen stand an.

    Die Veranstaltung

    Ausgerichtet wurde das ganze vom EDC Kinzigtal, auf einer schönen alten Lehmstrecke im Rahmen des jährlichen King of the Black Forest Rennens. Traditionell eigentlich nur für 2WD Stock, aber ein paar Vereinsmitglieder konnten die Veranstalter zu zwei zusätzlichen Klassen - 2WD Vintage und 4WD Vintage - überreden.
    Das ganze fand parallel zum lokalen Sportfest statt, so dass für Zuschauer und das leibliche Wohl gesorgt war.

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    Da die Strecke im äussersten Südwesten des Landes liegt, waren die Nennungen leider doch sehr überschaubar, 24 Meldung für 2WD Stock (dennoch ein Rekord für den jungen Verein), 3 für die alten 2WD und 5 für 4WD. Egal in welcher Klasse man startete, der Rennmodus war immer gleich. Samstag bestand noch bis um 12 Uhr die Möglichkeit zum freien Training, danach fuhr jeder 3 Vorläufe. Sonntag sah noch 2 weitere Vorläufe vor, aus denen sich dann natürlich die Reihenfolge für die Finals ergab, die auch jeweils 3 mal gefahren wurden.

    Weil der Verein recht klein ist, muss man bei vielen Dingen kreativ sein, daher hat man sich dazu entschlossen, gemeinsam mit einer örtlichen Bank ein Crowd Funding Projekt zu gründen, mit dem ein neues, permanentes Fahrerlager finanziert werden soll. Da flossen auch sämtlich Startgebühren hinein, da die Volksbank für jede einzelne "Spende" noch einmal 5 Euro in den Pott wirft. Wer mehr darüber erfahren will, sei es zur Anregung für eigene Projekte oder natürlich um zu spenden, hier findet man alles dazu :)

    Das Vintage Starterfeld

    ... war ja sehr übersichtlich. 2WD bekam gerade mal 3 Fahrer zusammen, bei den 4WDs waren wir zu fünft, inklusive Doppelbelegung.
    Daher war jetzt der Fuhrpark auch nicht so wahnsinnig aufregend. Zwei Schumacher Topcat Rereleases mussten sich mit einem originalen Tamiya Dyna Storm von 1992 auseinandersetzen, meine Gruppe bestand aus drei Schumacher Cat XLS Rereleases, meinem Optima Mid und dann noch etwas ganz besonderes, einem Tenth Technologies Predator, auch aus den 90ern.

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    Im Predator kam auch tatsächlich noch ein Brushed Motor zum Einsatz, nur der Akku wurde für das Rennen noch gegen einen Lipo getauscht. Ansonsten hatte jeder seine Fahrzeuge mit 10.5er oder 13.5er Brushless ausgerüstet.

    Die Fahrer waren, im Gegensatz zu mir, alle sehr erfahren und bis auf den Predator Eigner üblicherweise mit den modernen Autos unterwegs. Spannend war zu sehen, dass die Firma Schumacher, bzw der deutsche Vertrieb CS-Shop die Vintageklasse inzwischen recht ernst nimmt und einen Teamfahrer "geschickt" hat, den amtierenden deutschen Jugendmeister. Dementsprechend fehl am Platz fühlte ich mich dann auch ;)

    Vorläufe am Samstag

    Samstag war es, wie schon die Woche davor, mit 32 Grad warm und trocken, so dass die Strecke knallhart, staubig und auch brüchig war. OK, gleiche Bedingungen für alle, aber wenn man mit Setup und fehlender Routine kämpft ist das nicht so schön. Meine Hinterachse war zu stark gedämpft, hoppelte also fröhlich durch die Gegend, die E-Clips der hinteren Schwingen lösten sich permanent. Gepaart mit völliger Talentlosigkeit reichte es zwar für den 4. Platz nach 3 Vorläufen, was jedoch den technischen Schwierigkeiten eines der Schumacher geschuldet ist. Im Schnitt benötigte ich 5 Sekunden länger pro Runde als der schnellste, selbst in meiner schnellste Runde lagen noch 4 Sekunden zwischen uns. Da wir bei mir von Rundenzeiten von 24 bis 27 Sekunden sprechen, sagt das schon einiges über mein Können ;) und sorgte für 2 - 3 Runden Rückstand in jedem Lauf.

    Und die Jungs haben es wirklich krachen lassen, auch wenn bei den Streckenverhältnissen keiner Vollgas geben konnte.

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    Aber da ich im Gegensatz zum Rest des Feldes keinerlei Ambitionen (ausser Spass) hatte, machte ich immer schön Platz wenn einer der anderen angeschossen kam und versuchte einfach halbwegs schadlos meine Runden zu drehen. Zwischen meinen Läufen lies ich es auch eher ruhig angehen. ;)

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    Um ein etwas besseres Setup wollte ich mich am Abend kümmern, entspannt auf der Terrasse. Und ich hoffte auf ein wenig Regen über Nacht, damit wenigsten Grip kein Problem mehr darstellt.

    Der zweite Tag

    ... begann mit mit viel Arbeit! Irgendjemand hatte wohl meinen Wunsch nach Regen erhört, aber reichlich übertrieben!

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    So musste jeder erst einmal anpacken und das Wasser von der Strecke schieben. Das ging sogar recht zügig, aber ein paar Streckenabschnitte sahen dennoch schlimm aus

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    Mit Hilfe von Sägespänen (erstaunlich, wie man das an einem Sonntag morgen organisieren kann!), ein paar Teppichen und gekürzten Streckenverlauf, konnte es mit etwas Verspätung aber losgehen.

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    Allerdings nicht für die Vintagefahrer, denn da hatten wir ein paar, die ihre Autos nicht dreckig machen wollten und lieber nur die Finale fahren wollten. Schade, aber es geht ja um nix und dadurch konnte der Zeitplan noch halbwegs gerettet werden.

    Finalläufe

    Durch bessere Abstimmung (20er statt 40er Öl hinten) und die feuchte Bahn verbesserten sich auch meine Rundenzeiten auf 22 Sekunden, die der anderen Fahrer jedoch auch ;) Zwar konnte ich meinen 4. Rang halten, aber auch nur durch weitere technische Probleme eines anderen. Bei dem war dann auch endgültig Feierabend in der Vintageklasse, er durfte sich aber über den 2. Platz bei den modernen 2WDs freuen.
    Bei mir war nach dem ersten Finale auch Schluss, die E-Clips hatten sich wieder verabschiedet und die Achse war verbogen :(

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    Mein Fazit

    Offiziell nicht letzter, das ist ja schon mal was. Auch wenn es natürlich nicht die ganze Wahrheit widerspiegelt. Können und Fahrzeug waren schon der limitierende Faktor. Diese verdammten E-Clips müssen weg, daher werde ich wie schon einmal geplant auf die originalen Querlenker umrüsten. Mit einem stabilen Auto kann ich mich besser auf den Rest konzentrieren!

    Aber abgesehen davon, hat das ganze Wochenende schon mächtig Spass gebracht. Sämtliche Fahrer haben mich sofort integriert, man hat sich gegenseitig geholfen und Mut zugesprochen. Besser geht es kaum, da kann man schon ein paar Stunden bleiben :) Vielleicht wurde die ganze Vintage Sache etwas zu ernst genommen, aber dafür war das Starterfeld etwas zu klein. Ich denke in Langenfeld werden die alten Dinger etwas mehr im Vordergrund stehen, weniger die Rundenzeiten, das wird also deutlich entspannter.

    Und klar, mehr Fahrpraxis muss sein!!! Ich will ja nicht gewÜben, Üben, Üben! Zum Glück hat meine Frau vorgeschlagen, ich solle das doch öfter machen - da hat sie auch mehr Zeit das Haus sauber zu machen, wie dieses Wochenende ;)!

    Allerdings wollte ich den Mid ja etwas schonen, trotz aller Umbauten ist er immer noch recht fragil. Mein Kyosho RB6 ist ja auch schon weg, aber der gefiel mir eh nicht. Und ein weiterer gebrauchter kam nicht in Frage. Da mein Paypal-Spielgeldkonto auch das OK gegeben hat, steht einer Neuanschaffung nichts im Wege. Die Rerelease Schumachers gingen ziemlich gut, allerdings waren die schnellsten Runden der CATs auf das Zehntel identisch mit den modernen 2WDs. Food for Thought, wie der Franzose sagt...
     
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  11. aircooled

    aircooled Autor

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  12. DerSlotracer

    DerSlotracer Mitglied

    Da könnte ich dir behilflich sein. Bei mir ist das originale Gummistück noch drin. Und ich könnte dir das auch in 3D zeichnen, aber frühestens im September.

    Wie willst Du das nachfertigen lassen?


    Gut, dass Du deinen Bericht in meiner Vorstellung verlinkt hast. ;)
     
  13. aircooled

    aircooled Autor

    Ich würde es gerne der Nachwelt auf Shapeways zur Verfügung stellen, da gibt es sicherlich entsprechendes Material. Dazu würde ich es aber selber zeichnen.

    Aber selber benötige ich es nicht, mein Getriebe ist inzwischen bombensicher ;)
     

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