Produkttester Hochleistungsöl gesucht

xMarkus

Mitglied
Ah ok. Dann bin ich gespannt und werde das verfolgen. Die Ölprodukte auf dem Markt sind ja mehr als vielfältig.
Für manche ist es nur Öl, für andere sind Öle verschiedene Produkte.
 

derschlambi

Mitglied
Von Grundlagenentwickler zu Grundlagenentwickler:

Ein paar technische Spezifikationen wären hilfreich. Was soll genau getestet werden, was sind die Kriterien? Gibt es einen Testplan?
 

StahlChemie

Mitglied
Testplan wäre die Erfahrung der Tester, ansonsten gebe ich natürlich Informationen über kin. Viskosität etc. bei Anfrage etc.
Technische Spez. kann ich im Bezug auf Einsatztemperatur, PP, Flammpunkt geben. Die Tester werden es schon wissen ;)
 

Yeti1

Mitglied
Im Fernseh kommt immer-- Die Höle der Löwen --kann man da mit einsteigen ?
Was genau willst du mit dem Produckt ereichen ???
Was erwartest du dir von den Tests ???
 

StahlChemie

Mitglied
Grenzen ausloten, je nach Ergebnis kann ich zB. schauen ob man die "alten" Produkte veredeln könnte damit die Lebensdauer eurer Bauteile zunimmt. Die Tester können damit relativ viel machen, nur Stoßdämpfer und Differenzial sollten nicht gehen :) Obwohl, dazu benötige ich halt eine Probe des Öles...
 

S.nase

Mitglied
Kugellager oder Servogetriebe währen wohl sinnvolle Testumgebung, da relativ abgeschlossen und somit vergleichbar. Dafür braucht es dünnes Schmiermittel.

Das Getriebegehäuse in dem die Diffs liegen ist auch relativ abgeschlossen. Da brauchen wir eher ein dickes, aber immer noch fließfähiges Fett.
 

Kasi-Hasi

Moderator
Mitarbeiter
Ich will ja jetzt gar nicht so negativ klingen, dennoch muss ich mal meine Skepsis äußern.

*Für mich* klingt das gerade etwas halbgar, einfach zu sagen ich schick euch Öl, testet mal.

Ja was denn testen? Ich komme ja nicht aus der Ölentwicklung aber meine Firma entwickelt und stellt auch Zeugs her.

Da gibt es nen Projektplan und Pflichtenheft, was das neue Produkt können und aushalten muss. Und das wird dann getestet:
Falltest, Temperaturbeständigkeit, EX-Sicherheit/Explosionsschutz, EM-Tests und haste nicht gesehen. Und das wird dann unter Laborbedingungen gemacht um auch verlässliche Ergebnisse zu bekommen.

So, nun zurück zum Öl, das wohl als Schmierstoff benutzt werden soll. Mal von den magischen „Nano-Partikeln“ abgesehen, was sollen wir denn testen? Was soll denn mehr rauskommen als „ja, schmiert halt“ ?!

Mir fehlt da tatsächlich etwas Tiefe. Bitte überzeuge uns doch mal, dass dein Produkt nicht einfach nur ein Blender mit fancy Bezeichnung ist.
 

StahlChemie

Mitglied
" Da gibt es nen Projektplan und Pflichtenheft, was das neue Produkt können und aushalten muss. Und das wird dann getestet: "
Das wurde schon alles erledigt, Flampunkt, PP, Viskositätstabellen... natürlich auch Gesundheit etc.
Das Produkt ist zu 100% nicht halbgar, hier geht es nur um einen Test außerhalb meiner Anwendung. Einzig die Überschneidung der Anforderungen sorgt hier für einen interessanten Feldversuch.
Überzeugen muss ich nicht, da es nicht um Verkauf geht und erstmal nur der Feldversuch zählt. Sollten die Tester positive Unterschiede feststellen, kann man auch Testreihen extra für den Modellbau durchführen.
Schmieren können beide, aber die Nanopartikel haben einpaar sehr nette Vorteile. Verdoppelte Lebensdauer, weniger Energieverlust, reduzierte Vibration und Hitze. Diese Vorteile wären bei Kugellagern schonmal sicher, ansonsten sollte man abwarten und auf die Tester hören. Falls es Probleme mit dem Trägeröl gibt, könnte ich auch normale RC Öle kaufen damit wir gesonderte Daten für die Partikel bekommen
 

S.nase

Mitglied
Die meisten Schwierigkeiten/Verschleiß haben wir Modellbauer mit offenen Zahnrädern oder an offenen CVD-Gelenken und Knochengelenklagern. Damit durch den reichlichen Schmutzeintrag von aussen keine Schmirgelpaste entsteht, verwenden wir an den Stellen meist Trockenschmiermittel. Leider nur mit mageren Erfolg. Wenn ihr dafür ne bessere Lösung mittels der Nanopartikel liefern könnte, wärt ihr die Helden für den Modellbaubereich.
 

Hanseat85

Mitglied
Fett wäre interessant, vor allem im Scalecrawlerbereich wird das doch ganz gut gestresst, nicht wegen der Drehzahlen die relativ gering sind, eher wie es den Dreck und das Wasser abhält damit die Metallteile in der Achse nicht rosten.
 

StahlChemie

Mitglied
Fett bekomme ich wohl diese Woche, jedoch ist die Menge stark begrenzt weil es erstmal für Labortests gedacht ist. Wieviel würden Sie für einen einfachen Test benötigen?
 

Hanseat85

Mitglied
Gute Frage, müsste ich schauen welche Menge Fett in dem Bausatz bei ist der die Tage bei mir eintrifft. Bei den anderen kann ich das nicht sagen da diese ohne Fett im Bausatz waren, da hab ich mein bewährtes Nigirin Kettenfett genutzt.
 

StahlChemie

Mitglied
Wenn es um ca. 10mL geht, kann ich es gerne mal herstellen. Das Fett hätte eine Art Selbstreparatureffekt, Hitzeschäden sind teilweis reversiebel.
Rostschutz kann ich auch anpassen und Druck und Verschleiß kommt durch die Nanopartikel. Bei Bedarf schicke ich es dir mal und du kannst schauen ob es dir gefällt.
Die Tester haben erstmal ein 0815 Fett bekommen, bis ich den Prototypen nachsende. Falls dein Gerät bei -10/+125°C lauft, könnte man auch das 0815 Fett mit Nanopartikel verwenden
 

Stoedebegga

Mitglied
Wenn es um ca. 10mL geht, kann ich es gerne mal herstellen. Das Fett hätte eine Art Selbstreparatureffekt, Hitzeschäden sind teilweis reversiebel.
Rostschutz kann ich auch anpassen und Druck und Verschleiß kommt durch die Nanopartikel. Bei Bedarf schicke ich es dir mal und du kannst schauen ob es dir gefällt.
Die Tester haben erstmal ein 0815 Fett bekommen, bis ich den Prototypen nachsende. Falls dein Gerät bei -10/+125°C lauft, könnte man auch das 0815 Fett mit Nanopartikel verwenden
Kostenlose Fette und Öle sind wohl hier wohl bei jedem willkommen, aber mit „Selbstreparatur“ schiesst du dich eher in die Esoterik-Ecke :rolleyes:
 
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