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Baubericht GlobalGuide - MAN Kat (astrophe)

Dieses Thema im Forum "WPL / Heng Long / JJRC / 1:16 Bauwettbewerb" wurde erstellt von GlobalGuide, 19. April 2019.

  1. GlobalGuide

    GlobalGuide Mitglied

    Moin an Alle und schöne Feiertage!
    Da ich an diesem hochfeierlichen Tag nix im Garten machen darf, muss ich wohl leider Mopped fahren:(:D
    Hab aber bis eben wieder an meinen China-Kat's geschraubt.
    Und mich dabei entschlossen am Wettbewerb teilzunehmen.
    Ich weiß noch nicht mit welchem (5t Plane, 7t Kipper, 10t Kran oder Neubau?), in jedem Fall wird's ein Kat!


    Hab bei so was noch nie mit gemacht und deshalb bleibt für mich eine Frage offen:
    "Detailierter Baubericht mit Bilder muss eingereicht werden" - gebt mir bitte ne kurze Info wie umfangreich ihr das so macht - gibt es da Mindestanforderungen?
    Hab neulich an anderer Stelle einen Baubericht gesehen: Ausgangsfoto - Endfoto - zwei Sätze!! Das war schon minimalistisch!
    Will es aber auch net übertreiben!

    Gruß Dirk
     
    UnknownUser69 gefällt das.
  2. yoshi

    yoshi Betreiber Mitarbeiter

    Da wir dieses Mal auch schon fertige Modelle zum Wettbewerb zulassen, sollte zumindest ein Baubericht mit Bildern von einzelnen Bauabschnitten eingereicht werden. Sonst könnte ja jeder ein Topmodell käuflich erwerben und als seins ausgeben. Dann wäre es kein Bauwettbewerb mehr, sondern ein Kaufwettbewerb.
     
    UnknownUser69 gefällt das.
  3. GlobalGuide

    GlobalGuide Mitglied

    Das ist mir klar!!:)

    Also würde ich mit 15 - 20 Bildern und Abschnittsbeschreibungen hin kommen!?
     
  4. yoshi

    yoshi Betreiber Mitarbeiter

    Natürlich!
     
  5. GlobalGuide

    GlobalGuide Mitglied

    Hi,
    ich möchte mal den aktuellen Zwischenstand zu meiner KAT(astrophe) bekannt geben:

    Fahrzeug im Großen und Ganzen fertig, noch ein paar Details sofern ich dazu komme.
    Anhänger habe ich in diesem Wettbewerb nicht vorgesehen, der wird im Herbst gebaut.
    Habe auch noch keine Vorstellung, ob es ein 4x4 oder 6x6 Anhänger - evtl auch mit Lenkachse - wird.

    Habe mal zwei Bilder angehängt, dass, welches als Inspiration für den Umbau diente und dann mal eines für den ersten Eindruck was es geworden ist.
    Bin kein Erbsenzähler, "Vorbild nah" reicht meinen Ansprüchen.

    Ausführlicher Baubericht mit Detailbeschreibung und Fotos kommt nach!

    Als Vorlage diente dieses Foto eines MAN Panzerschlepper X73.
    (Quelle: Buch "MAN - Die Allrad Alleskönner" von Peter Ocker, erschienen im Heel-Verlag)

    Meine Umsetzung des MAN HX73
     
    Olaf, Stefan D., MatzeBOH und 5 anderen gefällt das.
  6. Stefan D.

    Stefan D. Mitglied

    Sehr cool! :thumbsup:
    Ich freu mich auf den Baubericht!
     
  7. GlobalGuide

    GlobalGuide Mitglied

    Sodele, dann will ich mal mit dem Baubericht für meine KAT (astrophe) beginnen.
    Werde den aber nicht in einem Abschnitt fertig bekommen, sondern immer einzelne Steps hier posten.
    Wahrscheinlich dauert das Schreiben länger als das Bauen.... aber ich hab ja noch Zeit!

    Beschreibung des Modells:

    Es war einmal...... ein JJRC Q64, baugleich mit dem Helifar HB-NB2805 in sandbeige. Angegeben wird dieses Modell eines MAN Kat1 6x6 im Maßstab 1:16.
    Beim Vermessen ergibt sich aber ein tatsächlicher Maßstab von 1:18, der ziemlich präzise eingehalten wird.
    Da das Fahrerhaus in den Proportionen exakt wiedergegeben wird, dient dieses als Referenzmass.
    Das Original hat die Normbreite von 2,50m, das Modell misst 13,9cm. Daraus ergibt sich ein sehr exakter Maßstab von 1:18.
    Anmerkung: Die Ableitung des Maßstabes über die gegebene Karosseriebreite stellt eine wesentlich genauere Berechnung dar, als z.B. die Berechnung über den Radstand, da dieser im Regelfall korrigiert werden kann.

    Und hier nun das die Ausgangsbasis:


    Der KAT1 7t dient als Ausgangsbasis für den folgenden Umbau zu MAN Panzerschlepper HX73.
    Dabei liegen meine persönlichen Ansprüche bei einer "Vorbild nahen" Darstellung des Fahrzeuges.
    "Detailgetreue" Darstellung sollen die Nietenzähler machen....
    Wichtiger ist mir eine konsequente LowBudgetBauweise, die der Grundphilosophie des Chinamodells entspricht.

    Allerdings wurden einige Komponenten trotzdem ausgetauscht bzw. ein Reely Soundmodul und ein 2400er Akkupack verbaut.
    Weiterhin verwende ich eine Reely 10 Kanal Anlage für alle meine vier KAT-Modelle, die mit dem Empfänger und dem Fahrtregler wechselweise eingebaut wird.
    Fest eingebaut ist ein Lenkservo sowie ein 370er Getriebemotor mit angefanschten Metalverteilergetriebe.

    Zunächst wurde das Modell zerlegt und die elektronischen Teile entsorgt.
    Die Ladepritsche wird einem weiteren Projekt dienen, es soll ein 7t 2-achs Drehschemelanhänger für meinen 10t Kat werden.

    Da der PzSchlepper eine größere Bereifung erhält, muss entsprechender Freiraum zwischen der 2. und der 3. Achse geschaffen werden. Die 3. Achse wird etwas weiter zurück gesetzt, ansonsten soll das Fahrgestell mit Rahmen wenn möglich im Originalzustand verbleiben.

    Für heute genug getippt, beim nächstenmal gehts mit dem eigentlichen Umbau weiter - mit mehr Bildern und weniger Text!

    Gruß Dirk
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Juli 2019
  8. GlobalGuide

    GlobalGuide Mitglied

    Modifikation des Fahrwerkes:

    Da der Schlepper größere Räder bekommt, benötige mehr Freiraum zwischen den beiden Hinterachsen.
    Dazu versetze ich die dritte Achse ca 1,5cm nach hinten.
    Allerdings ist jetzt der Kardan zwischen den beiden Achsen zu kurz. Da es ein LBS Modell (LowBudgetScaler)
    wird, werde ich keine neuen Kardanwellen kaufen.

    Eine andere Lösung muss her:


    Verbindungswelle zwischen Achse 2 und 3 durchtrennen.


    Die beiden Achsstummel verlängere ich mit einem Verbindungsstück aus einer Kugelschreibermine.


    Passend abgelängt, wird diese auf die Kardanstummel beidseitig aufgeschoben.
    Nun bohre ich die Verbindungsstellen quer auf und setze kleinen Splinte aus Büroklammer in die Bohrung, die ich mit Sekundenkleber sichere.


    Jetzt kann die verlängerte Kardanwelle mit den anhängenden Differenzialdeckeln wieder auf die Ausgleichsgetriebe aufgeschraubt werden - Achsversatz nach hinten fertig!

    Die Blattfedern wurden ebenfalls überarbeitet. Die Federpakete bestehen aus jeweils zwei Kunststofflagen und einer Metallfederlage. Die Kunststofflagen habe ich direkt an der Verschraubung abgeschnitten (siehe Foto). Federn tut jetzt nur noch das Metallblatt - wird erheblich weicher und ergibt dadurch mehr Verschränkung.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Juli 2019
  9. GlobalGuide

    GlobalGuide Mitglied

    Weiter geht's mit dem Antrieb:

    Ich habe den Serienmotor durch den 370er Getriebemotor mit angeflanschten Verteilergetriebe ersetzt - eine für mich sehr gute Wahl. Der Motor hat eine recht gute Kraftentfaltung und läuft mit einer langsamen, scale-igen Geschwindigkeit.
    Allerdings passen jetzt die Kardanwellen zu den Antriebsachsen vorne und Mitte nicht mehr!




    Auch hier musste ein Adapter gebaut werden. Gut das dieser schon im Grundmodell vorhanden ist, man muss ihn nur ein bisschen um erziehen!


    Als Adapter verwende ich die serienmäßige Antriebswelle, die sich im original Getriebemotor befindet.


    Ein bisschen geflext und die Welle mit den Antriebsstücken liegt frei.


    An dieser Stelle muss die Welle implantiert werden (ich habe sie mal lose zwischen den Achsantrieben eingehängt).
    Dazu wird sie längenangepasst getrennt und mit Wellenkupplungen mit den Ausgangswellen des Verteilergetriebes gekoppelt.
    Da ich ein Sparfuchs bin, suchte ich im Haushalt nach geeigneten Wellenkupplungen - und habe welche gefunden:


    Lüsterklemmen heißt das Zauberwort!


    Zumindest das Innenteil! Die langen Schrauben stossen aber beim Drehen der Wellen am Getriebe an und sorgen auch für eine gewisse Unwucht - also gegen Madenschrauben ersetzen.


    Und da ich Madenschrauben erst bestellen musste, stellte ich fest, dass fertige Wellenkupplung nicht viel teurer sind! Also vom Spargrundsatz abgewichen und welche eingebaut - oh ich schäme mich so!
    Und ich schäme mich noch mehr, weil mir erst nach der Bestellung der Wellenkupplung eingefallen ist, wie ich die Madenschrauben selbst machen kann:
    Die Schrauben der Lüsterklemme ca 2/3 in's Gewinde der Lüsterklemme einschrauben. Dann den Überstand mit dem Schraubenkopf abflexen, dabei aber ca 2mm vom Gewindeschaft aus dem Klemmengehäuse rausschauen lassen. Jetzt in den überstehenden Gewindeschaft mit dem Dremel senkrecht und mittig einen Schlitz reinflexen. Nun kann mit einem Schraubendreher die "Madenschraube" ein- und ausgedreht werden. (Mist: 3,60€ umsonst aus gegeben)

    Und so ist der Antriebsstrang auch fertig gestellt und ich gönne mir wieder eine kurze Schreibpause
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Juli 2019
  10. GlobalGuide

    GlobalGuide Mitglied

    Einer geht noch! - die Lenkung:


    Ich habe ein Servo für die Lenkung eingebaut. Aber nicht auf die Originalhalterung, sondern das Servo direkt auf der Achse befestigt. Dafür habe ich an der Achse einen entsprechenden Halter angebaut.


    Im ausgebauten Zustand habe ich an die Blattfederhalter einen Plastikwinkel geschraubt und geklebt.
    Rechter und linker Winkel anschließend mit einer Lochplatte aus einem Metallbaukasten verbunden, ebenfalls mit Schraube und Sekundenkleber.


    Dann die Blattfedern mit der Grundplatte wieder am Achskörper verschraubt.


    Jetzt die Achse mit Servohalter wieder am Rahmen angebracht


    Die Servoplatte macht jetzt die Bewegungen der Verschränkungen mit, sodas der Servoarm ohne Ausgleichspiel an der Achsanlenkung montiert werden kann


    Das Servo selbst habe ich mit Sekundenkleber und Kabelbinder fixiert.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Juli 2019
  11. GlobalGuide

    GlobalGuide Mitglied

    Off Road Bereifung:

    Wie bereits weiter oben erwähnt, steht der PzSchlepper auf großem Fuss!
    Beim Chinamann habe ich größere Räder entdeckt, mit gleicher Nabenaufnahme wie die Originalen.
    Allerdings können in den Reifen nicht die Originalfelgen des KAT's gefahren werden: der Felgendurchmesser auf der Innenseite der Reifen ist größer als auf der Außenseite!! Man muss also die mitgelieferten Felgen verwenden. Aber mit etwas optischer Retusche kann man damit Trilex-Schwerlastfelgen - die in Drittländer immer noch gängig sind - darstellen.
    Die Reifen sind EXTREM weich! Da der Sattelschlepper später noch einen Auflieger bekommt, muss er auch in der Lage sein seine unbändige Kraft auf den Boden zu bringen. Dazu brauche ich Gewicht!


    Zum Balastieren bin ich mal einen ganz anderen Weg gegangen:
    Zunächst wollte ich Bleiband wickeln, wie ich es hier im Forum schon oft gelesen habe. Aber Blei hatte ich ja mal wieder nicht. Aber im Felgenbett war eine Bohrung. Und die brachte mich auf eine Idee!


    Zunächst wurden die Reifen rundum mit der Felge verklebt. Und nu kommt's:


    Ich habe die Reifen mit Flüssigkeit balastiert - wie im richtigen Leben, also Agrar und BaustellenRadlader.
    Spritze mit Kühlerfrostschutz (friert nicht und greift kein Gummi an) gefüllt und über ein Stück Schrumpfschlauch den Reifen durch die Bohrung befüllt. Dabei den Reifen aufstellen, Bohrung nach oben.
    Es passen ca 50ml Flüssigkeit rein. Bohrung mit "Uhupopel" verschließen, den kann man wieder öffnen. Evtl finde ich noch einen anderen geeigneten Stopfen.....
    Die Reifen liegen echt scale-ig auf, schön bauchig. Hat laut Briefwaage ca 300g bei 6 Rädern gebracht. Ich bin stolz auf mich!

    Pause!!
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Juli 2019
    -colt-, Hasi.9, Stefan D. und 3 anderen gefällt das.
  12. GlobalGuide

    GlobalGuide Mitglied

    So, das Fahrgestell ist in den Grundzügen fertig gestellt - Rahmen und Achsen wurden vom Original übernommen, lediglich der Radstand zwischen Achse 2 und 3 wurde wegen der größeren Bereifung etwas verlängert.
    Und nun kann endlich kreativ gebastelt werden, die ersten Arbeiten an der Hütte stehen an.


    Diese wird zunächst in ihre kompletten Einzelteile zerlegt. Und auch bei chirurgischen Eingriffen werde ich mich nicht zurückhalten können.
    Geplant sind eine komplette Neugestaltung der Hütte, dabei orientiere ich mich am Design des MAN HX73


    Ich beginne mit dem "Gesicht" - eine neue Stoßstange mit Scheinwerferausschnitten wird aus PS-Sheets angebracht. Die Lampen bleiben im Original dahinter, diese werde ich aber mit der übrigen Beleuchtung erst später (ab ca 2026) anbringen.
    Weiterhin flexe ich die schwarzen Kotflügelumrandungen heraus, diese werden aber weiterverwendet.


    Der Motorraumdeckel wird ebenfalls herausgetrennt, weil dieser beweglich angebracht wird.
    Hier herein kommt später ein Großteil der Elektronik wie das Soundmodul sowie der Powerschalter.


    Da das neue Reserverad wegen der Abmessungen nicht mehr passt, kommt an die freie Stelle der Wasserkühler.
    Der HX73 hat nämlich im Gegensatz zum KAT1 einen wassergekühlten Motor. Als Kühlerattrappe dient ein Chromkühler eines Kennworth 1:24 aus der Krabbelkiste. Dieser wird den gegebenen Platzverhältnissen angepasst. Zwischen Kühler und Motorhaus habe ich einen Lüfter und div. Schlauchanschlüsse angedeutet. Der eckige Auspuffschalldämpfer findet hier ebenfalls seinen Platz.
    An der Innenausstattung werden die Kotflügelverbreiterungen mit den vorhin herausgetrennten Kotflügelabdeckungen angeklebt. Ich verwende übrigens fasst ausschließlich Sekundenkleber.


    Hier habe ich die Umgestalltung des Daches gemacht, optische Orientierung ist wieder das Foto des PzSchleppers aus dem MAN-Buch.
    Dacherhöhung mit beweglicher Panzerluke, links davon soll sich die Klimaanlage befinden. Auf dem Motorraumdeckel dahinter ist der Tarnnetzkorb montiert.


    Der Zwischenrahmen wird ebenfalls aus Plastiksheets geklebt. Er ist etwas höher ausgelegt, da er später Akku und Empfänger aufnimmt


    Der Hilfsrahmen wird oberhalb mit dem Metallrahmen verschraubt. Die obere zweigeteilte Abdeckung hat Riffelblechdesign und wird ebenfalls verschraubt, der Batteriedeckel hat Zwecks schnelleren wechselns des Akkus nur eine Schraube, im vorderen Bereich wird er nur in eine Führung eingeschoben.


    Hier mal das erste Zusammenstellen der Hauptkomponenten um einem optischen Eindruck zu erhalten.
    Wow, ist schon ziemlich so, wie ich es mir vorgestellt habe!
    Zwischen Fahrerhaus und 2. Achse habe ich beidseitig die Tanks montiert. Beim HX73 sind diese eckig, meine Krabbelkiste gab aber nur runde her!

    Jetzt brauch ich ne Pipi-Pause!
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Juli 2019
    -colt-, Skyline, DaLurch und 4 anderen gefällt das.
  13. BlackbirdXL1

    BlackbirdXL1 Mitglied

    Hab schon mal ne Tüte Chips bereitgelegt. Sehr spannend hier. ;)
     
    Hasi.9 und Crazy virus 4.0 gefällt das.
  14. Stefan D.

    Stefan D. Mitglied

    Schöne detailreiche Arbeit! :thumbsup:
     
  15. GlobalGuide

    GlobalGuide Mitglied

    Details : Zeitfresser ohne Ende! Aber es ist ja Hobby!!
    Weiter geht es mit den Anbauteilen:


    HT-Rohr: wird kein Frachtgut, sondern Kotflügel für die Hinterachsen. An der Klebebandkante abgeflext und...


    gevierteilt. Habe nach dem Anhalten und Maßnehmen aber doch noch etwas mehr gekürzt - der Optik wegen.


    Als Halter ein Stück Plastikrohr aufgeklebt. Daran wird auch gleich die Rücklichtattrappe aus der Krabbelkiste befestigt, richtige Beleuchtung kommt ja später.
    Die Kotflügel werden mit den Rohrhaltern dann auf eine 3mm Gewindestange geschoben, die ich zuvor quer durch den Rahmen geführt und mit Muttern gesichert habe. Dadurch lassen sich die Kotflügel jederzeit abnehmen. Das verdrehen der Kotflügel wird durch ein Stück 1mm Draht verhindert, der ebenfalls am Kotflügel angeklebt und als zweiter Ankerpunkt in einer Bohrung im Rahmen fixiert ist.


    Staukästen zwischen den Hinterachsen erweitern die Details.
     
    Stefan D., Hasi.9, Hubipilot und 2 anderen gefällt das.
  16. BlackbirdXL1

    BlackbirdXL1 Mitglied

    Du machst mich echt kaputt, ich armes Würstchen leide echte Qualen! :confused:

    DAS IST MODELLBAU, ich liebe sowas! :thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup:

    BAUEN, nix als "fertig" ansehen, einfach eben NICHT RTR und nur Verschleißteile wechseln.

    Modellbau im Sinne des Wortes, sehrsehr geile Umsetzung! :thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup:

    Mift, Mampf, die Chips sind alle .......... o_O
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Juli 2019
    Stefan D. und GlobalGuide gefällt das.
  17. GlobalGuide

    GlobalGuide Mitglied

    Vielen Dank für die Blumen, freut mich echt wenn es gefällt!
    Habe auch schon ganz andere Kritiken bekommen - ist kein Problem für mich, kann mit sowas leben.
    Hatte das Modell mit auf ner Ausstellung - Resonanz überwiegend positiv , aber auch heftig zerissen wegen der Qualität der Umsetzung: könnte man alles besser machen! STIMMT !! Sollen die besser machen, die das wollen. Manche sitzen alleine Monate an der Farbgestaltung mit wethering, spachteln, feilen usw.
    Finde ich toll, aber ist nicht meins!
    Hatte am Anfang geschrieben, dass ich kein Nietenzähler bin.
    Mein persönlicher Anspruch ist erfüllt, wenn es meinen Vorstellungen entspricht - Vorbildnah !
    100% originalgetreu geben meine Augen nicht mehr her und meine Lust auch nicht!

    Lasst es euch weiter gefallen - oder vielleicht eben auch nicht - Modellbau ist geil und ermöglicht Jedem individuell sich zu entfalten.
    Hier im Portal sind so unterschiedlich geile Modelle - Technikfetischisten - Designfetischisten - Detailfetischisten...
    Das macht wohl auch dieses Forum aus!

    Gruß Dirk
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Juli 2019
    Stefan D., ta02fan, MatzeBOH und 3 anderen gefällt das.
  18. BlackbirdXL1

    BlackbirdXL1 Mitglied

    Das Gesabbel einiger, leider nicht weniger, Nietenzähler im Modellbau darf man getrost ignorieren!

    Die habe nämlich den ganzen lieben Tag nicht Besseres zu tun und entsprechend Zeit!

    Und letztendlich ganz genau hingeschaut verkleben sie ABS mit wasauchimmer per Epoxikleber, was mal so richtig Scheiße ist. :D
     
  19. GlobalGuide

    GlobalGuide Mitglied

    Ich brauch mal etwas Farbe!


    Seidenmatt beige mit der Airbrush aufgetragen.


    Der geplante Sattelauflieger soll ferngesteuert gekuppelt werden. Deshalb leider Geld investiert und eine funktionstüchtige Sattelkupplung von Tamiya verbaut (10 EUR in der Bucht) und mit Servo angesteuert.
    Die Kupplung ist auf dem Akkudeckel verschraubt.

    So, und jetzt gibt es noch ein paar Bilder vom IST-Zustand:


    Hauptschalter und Soundmodul unter Motordeckel, Reserveräder am Fahrerhaus verschraubt.


    Doppelseilwinde aus Playmobil-Teilen, ebenso die
    Feuerlöscher


    Die Seilrollenführung sind Plastiknadeln für die Pinwand, die Natokupplung ist beweglich und bei Fechtner gekauft.


    Zwischen den Reserverädern und der Seilwinde hätte ich noch gerne einen Kran.... schaun wir mal!

    Wann und ob es weitergeht - ..... auch da schaun wir mal!

    Zumindest hab ich jetzt ein Modell welches man nicht so kaufen kann, ein Einzelstück!

    Eine Funktionsbeschreibung sowie eine Kostenaufstellung wird noch nachkommen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Juli 2019
  20. BlackbirdXL1

    BlackbirdXL1 Mitglied

    Was Du aus einem WPL oder was auch immer machst, ist hitverdächtig!

    Klasse Ideen (die ich nicht habe), technische Umsetzung konsequent.

    Aber, ich hab das zumindest technisch durch, das kostet auch und es macht Arbeit.

    Am Ende hat mein keinen Kraton, sondern mal echten Modellbau fürs Auge.

    Dafür meinen ganz großen Respekt! :thumbsup:

    Und mal ehrlich: Das kann richtig viel Spaß machen, vielviel mehr als nur Verschleißteile wechseln. ;)
     
    Stefan D. und Crazy virus 4.0 gefällt das.

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