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  2. Kandidat werden bei Die Modellbauer

Problem Stevenrohr zusammenbauen

Dieses Thema im Forum "Problembehandlung [Schiffsmodelle]" wurde erstellt von Majue, 12. September 2017.

Schlagworte:
  1. Majue

    Majue Mitglied

    Hallo,
    nachdem ich bei einer Tombola ein Schiffsmodell von Billing Boats gewonnen habe, benötige ich mal etwas Hilfe bei dem Zusammenbau des Stevenrohrs. Dazu steht leider nichts in der Bauanleitung.
    Die beiden Endstücke sollen vermutlich in das Messingrohr eingesteckt werden. Wie mache ich das am besten, ohne die Endstücke zu beschädigen? Zu viel Gewalt möchte ich nicht anwenden. Habt ihr einen Tipp für mich? Google konnte mir nicht wirklich weiterhelfen.

    image.jpeg
     
  2. Markus2911

    Markus2911 Mitglied

    Hast du einen Messschieber?
    Wieviel Differenz haben die Teile ca.?

    Rohr an den Enden Entrgatet?
    Sonst ein entbehrliches Holzbrett als Unterlage fürs Rohr und dann mit nem Kunststoff 'Hammer zärtlich einschlagen.
     
  3. Hubipilot

    Hubipilot Mitglied

    Sind das die beiden Endlager? Was ich früher gemacht habe, Lager eingesetzt, Welle rein eine Seite die Stellring festgeschraubt auf der anderen Seite langsam die Mutter anschrauben. Oder So. Sehr sehr lange her.
     
  4. Majue

    Majue Mitglied

    Ja, ich denke, das sind die Endlager. Was anderes ist nicht in der Tüte. ;) Eine Beschreibung für das Stevenrohr ist nicht dabei. Ich denke, dass ich es mal mit Einschlagen versuche. :thumbsup:
     
  5. Dragondriver

    Dragondriver Mitglied

    Wie Markus schon geschrieben hat, Rohrinnenseite gut entgraten. Endstücke in den Gefrieschrank. Am besten über Nacht. Wenn montiert werden soll Rohr bei voller Stufe in den Backofen und gut heiß werden lassen. Dann muss es schnell gehen. Beide Endstücke auf ein planes Holzbrett, Rohr mit entsprechenden Schutz aus dem Backofen nehmen, senkrecht über das erste Endstück drücken. Eventuell mit einem Kunststoff oder Holzhammer vorsichtig nachklopfen, dann schnell das Rohr drehen und das Spiel noch mal. Zumindest das erste Endstück sollte fast von alleine rein rutschen.
     
  6. Majue

    Majue Mitglied

    Danke für den Tipp, das hört sich nach einem spannenden Abenteuer an! :D
     
  7. Majue

    Majue Mitglied

    So, das hat funktioniert!

    Nun ist mir aufgefallen, dass sich die Welle nicht mehr zum Schmieren herausnehmen lässt, wenn ich mich an die Bauanleitung halte :confused:. Da sitzt ein Holzelement dahinter (siehe Foto, es ist noch nicht verleimt :D). Von "vorher schmieren" steht da auch nichts :thumbsdown:. Habt ihr einen Vorschlag? Vielleicht sollte ich ein kleines Loch in das Stevenrohr bohren, in das ich dann Fett pressen kann? Oder muss ich dann ein Röhrchen anlöten?

    image.jpeg
     
  8. Dragondriver

    Dragondriver Mitglied

    Welchen Durchmesser hat das Stevenrohr? Ich habe noch Fett/Ölnippel, die wie ein Stellring über das obere Ende vom Rohr mit ein vorher gebohrtes kleines Loch geschoben werden. Weiß aber im Moment nicht mehr den Durchmesser. 6 oder 8 mm. Messe morgen mal nach, wenn ich mein Zeug für Grevesmühlen packe. Wenn die denn passen, würde ich Dir gerne einen spendieren. Könnte ich Dir aber erst nach dem 25. zu senden oder bei dem Treffen mitbringen.
     
  9. Majue

    Majue Mitglied

    Das Rohr hat einen Außendurchmesser von 5mm. Dafür konnte ich keine Aufsteck-Schmiernippel finden! :(
    Vielleicht muss ich mir selbst soetwas anfertigen.
     
  10. Majue

    Majue Mitglied

    So, fertig! Ich habe ein Stück 4mm Rohr auf ein Stück 6mm Rohr gelötet. Das konnte ich dann über das Stevenrohr schieben und ein Loch durchbohren.

    image.jpeg
     
  11. Majue

    Majue Mitglied

    Jetzt noch mal eine weitere Frage zu diesem Thema: Welches Schmierfett nehmt ihr für eure Schiffsantriebe? Es sollte am besten eines sein, was sich nicht abwäscht und auch in Kombination mit Kunststoff eingesetzt werden kann (z. B. auch für die Kegelräder meiner Z-Antriebe). Von Bauer-Modelle wird ein "spezielles" Fett mit Lithium-Seife verkauft, aber das nur in homöopathischen Dosen und den damit verbundenen Apothekenpreisen. So etwas müsste man doch auch günstiger z. B. als Kartusche bekommen. Habt ihr einen Tipp für mich, worauf ich bei der Auswahl achten muss? Schmierfette gibt es ja zu Hauf, aber welches ist geeignet?
     
  12. Hubipilot

    Hubipilot Mitglied

    Ich hatte früher wasserfestes Pumpenfett immer genommen. Einmal voll rein, für immer ruhe. Das Polizeiboot hatte ich um die Jahrtausendwende umgebaut.
    Das Fett hatte mir mein Vater besorgt, das war aber als ich mit Modellbau anfing. "1979"
     
  13. Dragondriver

    Dragondriver Mitglied

    Da Majue den Öler gebaut hat, würde ich in der heutigen Zeit Bio Kettensägenöl nehmen. Ich habe davon noch mehr wie ich mit meiner Säge verbrauchen werde. Könnte da also so 1/2 L. abtreten. Für meine Boote nehme ich ja Bootsfett, welches auch Umweldfreundlich sein soll.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. September 2017
  14. Majue

    Majue Mitglied

    Kettenöl kenne ich, da ich meine kfm. Ausbildung in einem Landmaschinen-Großhandel gemacht habe. Es ist relativ klebrig, aber eher für schmutzige Umgebungen geeignet. Es soll ja die Kette schmieren und Rückstände ausspülen. Ob es auch in Wasser haftet, weiß ich nicht. Fett ist vermutlich für Antriebe besser geeignet, da es druckstabiler ist. Die Frage ist, wo bekommt man gut geeignetes Lithiumseifenfett o. ä. für einen guten Preis?
     
  15. Franz

    Franz Mitglied

    Nun Tach auch

    Suchen nach Staufferfett , gibt es in Kartuschen .

    Gruß Franz
     
  16. Hubschrau(bär)

    Hubschrau(bär) Mitglied

    Hatte ich auch gerade auf dem Sender, ich habe noch was in der Dose.
    Wurden früher die Wasserpumpen von Autos mit geschmiert.
     
  17. Dragondriver

    Dragondriver Mitglied

    Dann doch lieber original Bootsfett. Wie gesagt das soll mittlerweile Umweldfreundlich. Das benutze ich auch nur noch für die großen Boote.
     
  18. BlackbirdXL1

    BlackbirdXL1 Mitglied

    Ich nehme das Wellenfett von Krick, gabs früher von Robbe.

    Wassergefährdungsklasse WGK 0 (das ist so harmlos das es diese Klasse nicht mehr gibt).

    WGK 0 für „im allgemeinen nicht wassergefährdende“ Stoffe ist am 17. Mai 1999 weggefallen.

    Es gibt nur noch:

    Wassergefährdungsklasse 1: schwach wassergefährdend

    Wassergefährdungsklasse 2: deutlich wassergefährdend

    Wassergefährdungsklasse 3: stark wassergefährdend

    Dennoch erfüllt das Wellenfett natürlich immer noch die alte WGK 0.

    Ich nutze dieses Fett nicht nur bei Bootsantrieben, sondern auch im Unimog bei Getriebe und Diff's.
    Das funktioniert sehr gut, da es keine "klebrige und zähe" Konsistenz hat. Kann man deshalb auch für KuLas nehmen.
     

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