Kaufberatung Bausatz so richtig zum Schrauben gesucht

Kadi70

Neuer Benutzer
Hallo,
ich habe mich hier für meinen Mann angemeldet. Möchte ihm einen RC Modellbausatz schenken, einen wo er richtig schrauben kann - wie zum Beispiel den Reely Dune Fighter von Conrad.
Ich finde auch nichts anderes. Kennt jemand von euch noch eine Internetseite, wo solche Bausätze anbietet?
Kennt sich jemand von euch aus und kann mir sagen, was ich noch zusätzlich kaufen müsste (Motor, Fernbedienung...?) ?
Wenn mein Mann dann "sein Auto" hat, kann er die Mitgliedschaft hier übernehmen.
So, vielleicht kann mir einer von euch weiterhelfen. Danke.
 
Hallo Kadi70,

Kannst Du uns die folgenden fragen beantworten:
  • Welches Budget schwebt Dir so vor?
  • Welche Möglichkeiten hat er / nutzt er / wird er nutzen um zu Fahren?
  • Welche Art von RC Modellbausatz für Land soll es denn sein? Offroad oder Onroad?

Um erfolgreich und angemessen eine Kaufberatung geben zu können, sollten einige Eckpunkte klar umrissen sein:
  • Bevorzugter Maßstab?
  • Antriebsart
  • Budget
  • Wie ist es geplant, „Wo wird was und wie gefahren?“
  • Erfahrung des Fahrers
  • Was ist bereits vorhanden
Aus diesen Eckpunkten ergeben sich oft die folgenden Fragen:
  • Was und wo kann er fahren?
  • Wie hoch ist das Budget was Du einsetzen willst?
Die Grundsatzfrage nach der Antriebsart (Nitro / Elektro)…

Die Frage nach dem Antrieb ist eine – grade in den letzten Jahren – aufgekommene „Grundsatzfrage“ mit vielen Pro und Contras für die jeweilige Antriebsart. Aus diesem Grund bleibt am Ende oft die Vorliebe des RC Piloten übrige, welches Triebwerk er bevorzugt.

Es gibt… zum einen die Entscheidung zwischen Elektro und Verbrenner. Dann bei Elektro noch die Frage zwischen Bürstenmotoren und bürstenlosen Motoren – wobei in den letzten Jahren die Bürstenmotoren stark zurück gegangen sind -, bei Verbrenner die Unterscheidung zwischen Nitro und Benzin, wobei Benzinmotoren eher in 1:5 Großmodellen verwendet werden und nur wenige vereinzelte Versuche diese Technik in den Maßstab 1:8 gebracht haben, Nitromotoren bei Maßstäben 1:8 und kleiner verwendet werden.

Man sollte erwähnen, dass Nitromethangemisch - RC Modellbausprit - nur an ü18 verkauft wird und in Deutschland nicht versendet werden darf.

Ganz ehrlich… alle Pro und Contra Gründe auf zu zählen… puhh, das wäre etwas viel…

Klar ist, früher konnten die Elektromotoren im Bereich des Drehmoments gegen Verbrenner nicht mithalten. Dieses hat sich nun gewandelt und Brushless Motoren haben in der Regel ein höheres Drehmoment als gleichwertige Verbrenner Triebwerke.

Einzig Fahrzeit kann der Verbrennermotor trumpfen, denn mit Tankstops läuft ein Verbrennermodell bis der Empfängerakku im Modell verbraucht ist, während bei Elektromodellen der Antriebsakku diese Fahrzeiten – heute – noch nicht erreicht.

Die Komplexität nimmt bei Verbrenner zu, denn ein Nitromotoren sind Glühzündmotoren die eine richtige Einstellung benötigen. Diese Einstellung zu finden und an die sich täglich ändernden Witterungsverhältnisse anzupassen ist nicht leicht. Auch leiden Nitromotoren, wenn sie bei kälteren Temperaturen - mehr als 0 / -1 C° - betrieben werden.
Hier ] eine Infoseite die sich nur um den Nitromethan Motor dreht.

Ein gekapselter Elektromotor kann Unterwasser fahren, ein Verbrennermotor kann „Spritzwasser geschützt“ werden, benötigt aber immer Luft über den Luftfilter.

Da bei den heutigen Elektromodellen oft LiPo / LiFe Akkus verwendet werden, gab es hier in den letzten Jahren häufig die Meldungen und Warnungen von explodierten LiPo Akkus. Euch mit den heutigen modernen LiPo Akkus ist Vorsicht geboten. Es muss den LiPo Herstellern zugestanden werden, dass es heute schwer ist eine richtige „Explosion“ mit neuen LiPo Akkus absichtlich zu erzeugen.

Lärm… ein Faktor der in unserer heutigen Gesellschaft nicht unbeachtet bleiben darf. Hier ist ein Trumpf Pro Elektro gegeben. Mit einem Elektromodell kann ich auch sonntags und feiertags in der Mittagsruhe fahren, ohne dass es jemand wirklich mitbekommen würde. Das Kreischen eines Verbrennermotors ist vergleichbar mit einem lauten Laubbläser und fällt doch relativ gut auf. Es ist aber auch genau das, was Verbrennerfahrer an Ihrer Art der Antriebsart lieben, der Gesang des arbeitenden Verbrennertriebwerks.

Auch wenn viele Foren und Threadbeiträge etwas anderes suggerieren, Verbrennermodellbau ist und bleibt noch gesellschaftsfähig, ist in Deutschland möglich und ist im RC Rennsport weiterhin mit mehr Teilnehmern gesegnet als die Klassen der Elo Fraktion [Siehe dazu auch diesen Thread], aber ist es auch komplexer!

Auch wenn die in dem Video genannten Preise heute nicht mehr aktuell sind, fasst es der YouTuber DarconizerRC in diesem Video sehr gut zusammen:


Welcher Typ Fahrzeug es werden soll, ist auch geklärt?

Buggy, Truggy, Monstertruck, Short Course Truck, Dessert Buggy, Crawler oder Scale Modell?
Buggy:

Der Buggy ist die wahrscheinlich älteste Form des Offroad RC´s. Er besticht durch seinen simplen Aufbau, die verschiedenen Antriebskonzepte und die große Vielfalt auf dem Markt. Originalvorbilder des RC Buggys sind die Dune Buggys der weltweiten Wüstenrallyes.

SRC oder Sand Race Cage Buggy:

Der SRC Buggy ist eine Unterform des Buggys und ist eine versuchter Kompromiss zwischen ein wenig mehr Realismus (Scale Modell) und der Agilität eines Buggys und ist 2015 / 2016 stark in Mode gekommen. Er tritt meist mit einem Käfig - mit Fahrerkabine -, den meist 4WD Antrieb, Fahrerfiguren und den verschiedenen Antriebskonzepte auf. Originalvorbilder des SRC Buggys sind die Sand Race Cage Buggys der weltweiten Wüstenrallyes.

Short Course Truck:

Eine Entwicklung in den letzten Jahren, sie vereinen Fahrspaß, actiongeladene Rennen und Scaleoptik miteinander. Originalvorbilder der Short Course Trucks sind die Short Course Trucks.

Truggy:

Der Truggy ist ein Mischwesen und eine reine Erfindung der RC Industrie. Er bildet eine Mischung aus Truck und Buggy. Vom Truck bekommt er die große Bodenfreiheit, die langen mQuerlenker und die großen Reifen, vom Buggy kommt der 4WD Antrieb (ein Truggy hat immer 4WD!), die flache Karosserie und der Heckflügel.

Monster Trucks:

Monster Trucks heißen nicht nur so wie ihre großen Vorbilder sondern haben auch die gleichen Merkmale...große Reifen, große Bodenfreiheit, extreme Power und kippeliges Fahrverhalten. Diese Art ist, selbstverständlich, sehr beliebt bei Bashern da sie für die übelsten Manöver bestens geeignet sind. Aber auch fürs crawlen und auf der Straße fahren sind sie nicht ganz ungeeignet, was sie trotz ihrer Größe und ihres Gewichts zu „kleinen“ Allroundern macht.

Dessert Buggy

Der Dessert Buggy ist eine Buggy Art die 2015-2018 aufgetreten ist. Sie orientiert sich wieder mehr am ursprünglichen Wüsten Buggy und dem 1:1 Original. Im Grunde ist es ein RC Buggy mit etwas realistischem „Dessert Race Buggy“ aussehen. Auffällig ist hier, dass die RC Fahrzeuge eine „an der Realität“ orientierte Fahrerkabine aufweisen, hohe Seitenverkleidung, ein reales oder angedeutetes Ersatzrad und die Grundform des „Dessert Race Buggys“.

Crawler & Rock Racer:

Crawler ist allgemein der Oberbegriff schlechthin für überhaupt eine Aussage mal zu machen.
Crawler ,..crawling,..bedeutet ja krabbeln und das tut im Endeffekt jeder Geländewagen oder Bergziege.
Damals war das Wort Crawler aber eher in Verbindung mit einer Raupe auch englisch Caterpilar zu sehen. Das Wort Rock Crawling oder Rock Crawler geht da schon wieder mehr in die Richtung worum es wirklich geht.

Rock Racer war wohl abgeleitet von Rock Crawler. Der Rock Crawler ist ja ein möglichst originales Fahrzeug was zum langsamen Fahren über einen Hindernisparcours genutzt wird. Der Rock Racer ist dann eben das Fahrzeug, wo es nicht so sehr auf das 1:1 Vorbild ankommt und die Gewichtung mehr auf das „schnelle überwinden“ des Hindernisparcours.

Scale Modelle:

Hier kommt es wieder auf den Maßstab und Modelldetailtreue an. Meist ist es aber – laut meiner bescheidenen Erfahrung – ein der Realität sehr nachempfundenes Modell, das 4 WD ist und sehr große Federwege hat. Oft werden diese Modelle genutzt, bestimmte Hindernisstrecken ab zu fahren.

"RC Auto Guide"

Hier auch ein Link zu einem PDF, das einige Beispiele zu den ersten genannten Modellarten gibt:

Link zu Fahrzeugklassen Link 1 und Link 2 RC Modellen aus der Zeit 2010

Onroad Modelle:

Onroad Modellbau ist nicht mein bevorzugtes Gebiet. Hier gibt es auch noch viel zu schreiben, doch das können bestimmt andere wesentlich besser, als ich es jemals könnte. Das ist der Grund, warum ich diese Bereich in meinem Beitrag komplett ausklammer.

Jedes dieser Modelle verlangt einen etwas anderen Untergrund zum optimalen Fahren… Vereinsstrecke, Kiesgrube, Scale Strecke, Wiese, Schotter- und Asphaltpiste. Auch der Fahrstyle ändert sich, wo ich bei Scale Modellen langsam eine Anreihung an Hindernissen und Unwägbarkeiten überfahre, ist der Buggyfahrer oft daran interessiert auf einer bestimmten Strecke eine bestimmte Rundenzeit zu schaffen.

Budget:

Zum guten Ende spielt das Budget eine Rolle… hier ist neben dem Modell die Betriebsmittel, ggf. das Werkzeug und – je nachdem welche Art ich mir geholt habe – die verschiedenen Bestandteile zu beachten.

Die Marke:

Ja auch das will bedacht sein. Warum… auch wenn Du im Leben von Werbung unbeeinflusst warst, so ist doch jeder Tipp etwas von dem jeweiligen Tippgeber beeinflusst. Sätze wie „Fahre ich auch, ist super!“ oder „… Firma XYZ hat letztes Jahr die Deutsche Meisterschaften gewonnen…!“ fallen da ab und an.

Was ist aber wichtig, wenn ich verschiedene Marken im RC Modellbau betrachte: Ersatzteilversorgung und Preis der jeweiligen. Ein Modellmarke die heute top günstig ist aber morgen keine Ersatzteile mehr hat, nun… nicht so toll. Oder ein Exot der bei jedem RC Treffen Staunen bewirkt aber der Ersatzteilsupport nach dem Abverkauf der Modelle sofort eingestellt wurde… mmmhhh nicht so gut.

Letztendlich ist es also ein Zusammenspiel aus den Fragen:



Was will ich investieren?
Was will er machen?
Wo kann er es machen?




Desto genauer dein Statement zu den verschiedenen Bereichen ist, desto eher kannst Du ein Feedback erwarten das Dir am Ende auch weiter hilft.
 
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BKone

Mitglied
Da Du wahrscheinlich einige der obigen Fragen kaum selbst beantworten kannst, schau doch mal auf dieser Händlerseite, um ggf. ein paar Anregungen zu finden.
Das sind jetzt alles Bausätze vom Hersteller Tamiya, die sind einsteigerfreundlich und kosten auch nicht gleich extrem viel.
Dazu kommen noch ein paar Elektronik-Komponenten und Kugellager, wobei dieser Händler da schon ganz brauchbare sets hat.

Falls Du Dich da zu etwas entschieden hast, oder @Elektroman99 Fragenkatalog durchgegangen bist, können wir bestimmt genauer sagen, was noch benötigt wird.
 

mobsy

Mitglied
hallo Kadi70, willkommen im forum :)

ergänzend zu @Elektroman99 seinem sehr guten beitrag...

Reely Dune Fighter wäre uU sicher eine option. von Relly gäbe es z.b. noch den New1 als bausatz. bei beiden ist keinerlei elektronik dabei. für diese modelle bräuchtest du noch motor, fahrtregler, fernsteuerung, empfänger und ein servo.

motor fahrtregler werden oft als einheit angeboten. je nach gewünschter leistung sucht man sich dann etwas entsprechendes aus. empfänger sind in der regel bei den fernsteuerungen mit dabei. beim servo kommt es dann auf größe, stellkraft und geschwindigkeit an.

kaufst du hier in deutschland/europa (eu) kannst ca. mit folgendem rechnen:

Reely bausatz: 100€
motor/reglerkombie: 40-60€
steuerung: 30-40€
servo: 20€

dazu kommt dann noch:

ladegerät: ab 30€
akkus: ab 20€/stück

evtl. dann noch kleinzeugs wie passendes werkzeug, farben (kA ob die Reelys schon lackiert sind...), bastlermesser, feilen/schmiergelpapier, klebebänder (doppelseitig, panzertape...), klopapier/küchenrollen (kein witz :p), seitenschneider, flachzange, kabelbinder...

ein hersteller, der seit jahrzehnten bewährt ist, wenn es um rc auto bausätze geht wäre Tamiya. die haben im bereich 1:10 sehr viele unterschiedliche chassis im angebot, die alle eher im unteren preisbereich angeordnet sind. da ist praktisch alles dabei: onroad, rally, offroad, buggys, monstertrucks, 2wd, 4wd... je nach lust und laune. oft, nicht immer, sind schon motoren und fahrtregler dabei, die für den anfang völlig reichen. das andere z.b. oben angeführte müßte man auch da zukaufen und ganz sicher farben. die kommen alle unlackiert. und je nach modell noch zusätzlich ein satz kugellager, die leider oft fehlen (nur gleitlager in den bausätzen = nicht so der hit...)

vorteile Tamiya:

relativ günstig
sehr gute ersatzteilversorgung auch noch nach jahren und jahrzehnten
sehr gute bauanleitungen (idiotensicher, wenn man so will...)
sehr viele möglichkeiten die modelle zu tunen
sehr robust und stabil

danach gibt es leider eine große lücke, bis es dann mit bausätzen für den wettbewerb weiter geht. da ist man dann aber sehr schnell im bereich um die 1000€ für ein fahrfertiges modell inkl. allem nötigen zubehör. bei Tamiya je nach modell ab 2-300€.

um jetzt konkret etwas zu empfehlen fehlen allerdings noch ein haufen infos. siehe den beitrag von Elektromann99.

du bist dran...;)

gruß
 
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MikeHH

Mitglied
Hallo Kadi

Du hast hier ja schon ganz viele sehr gute Infos bekommen. Das Wichtigste neben dem Bastelspass ist wirklich, wo will er den Wagen fahren?

Indoor-Halle
Parkplatz etc.
Lange Straßen, kleine Flugfelder (Geschwindigkeit)
Gemähter Rasen im Garten
Feld und Wiese
Wald, Stock und Stein
Kieskuhlen mit Sprüngen etc.
Und nicht zu vergessen, Fahren kann auch zweitrangig sein, wenn das Äußere wichtiger ist und besonders realitätsnah gebaut werden soll. Auch dafür gibt es eine Fahrzeuggattung.

Das sind so ungefähr die wichtigsten unterschiedlichen Untergründe, für die es Autos gibt. Natürlich gibt es auch welche, die mehrere dieser Untergründe meistern, dass hängt dann von der Zusammensetzung ab. Vielleicht ist das der erste Schritt neben deinem geplanten Budget, was du uns verraten solltest. Dann wird ganz bestimmt es Passendes für deinen Mann gefunden.

Mike
 
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Kadi70

Neuer Benutzer
Danke für eure schnellen Antworten.
Mein Mann ist absoluter Anfänger. Ihm geht es hauptsächlich ums Basteln, wie beim Dune Fighter von Reely oder der Reely New 1 (deshalb nichts fertiges). In vielen Beschreibungen steht Bausatz, die Modelle sind aber schon fertig.
Budget : 500 €
Wo soll gefahren werden: auf der Straße, Gelände; Rasen - Offroad
Maßstab: 1:10
Antriebsart: Elektro
Was ist bereits vorhanden: Klopapier :p (Mobsy).
Es soll erstmal was zum Einsteigen sein, etwas, wo man überall mit fahren kann. Dann kann er entscheiden, wie es weiter geht, ob Offroad oder Onroad.
Gruß Diana
 
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Hanseat85

Mitglied
Dann das gute bewährte Tamiya TT-02 als B https://www.modellbau-seidel.de/index.php?firma=Tamiya&best=58596, Kugellager dazu und die restliche Elektronik (Servo, Fernsteuerung z.b. Reely GT6 EVO oder Sanwa MT-S, Akku und passendes Ladegerät).
Weshalb Tamiya Chassis, die halten gut was aus und man bekommt auch noch in zwei Jahrzehnten noch Teile. Zudem ist der TT-02 mit einer anderen Aufhängung schnell zum Tourenwagen umgebaut und es gibt viel, teilweise auch ziemlich sinnloses, an Aftermarket Tuningteilen.
 
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gecko63

Mitglied
Oben stehen verdammt viele Infos und alle haben Gewicht.
Mein Tipp ist daher kürzer:
Tamiya!
Erstmal ohne Modelltipp.
Die Marke ist einfach genial zum Einstieg.
Tolle Anleitungen, jederzeit verfuegbare und guenstige Ersatz- und Tuningteile.
Fuer mich gibts da keine Alternative zum Einstieg ins Hobby.
Fuer 500eur. Bekommst du in dem Falle sogar schon alle benötigten zusätzlichen Komponenten in guter Qualität dazu.
Offensichtlich soll es ja eher Offroad werden richtig?
 

mobsy

Mitglied
Moin zusammen

Bei den ganzen Einsatzgebieten sollte es doch vermutlich ein Truggy sein, oder was raten die Experten?

Mike
vom prinzip her schon, nur reicht da das budget nicht. RTR ok, aber der bausatz bzw das schrauben und basteln steht halt ganz oben, und da gibts halt nix...

ausser evtl den Zeus, aber der ist ein auslaufmodell, und mmn nicht gerade anfaengertauglich.

So gesehen waere der Dune Fighter sicher nicht schlecht. Von den ganzen 1:10ern ist der noch einer der gelaendetauglichsten wegen den fuer einen 1:10 sehr grossen raedern.

gruss
 

rc_fan

Mitglied
Ich würde in dem Bereich wohl sowas in Betracht ziehen. Qualitativ wohl nochmal über Tamiya angesiedelt und diverse Möglichkeiten zum aufrüsten. Kleinkram hat auch noch einen Truggy aus der generation zum gleichen kurs im angebot
Ich wollte auch schon einen SCT vorschlagen.

Um den Preis und bei € 500 Budget bekommt man den Asso sogar richtig Wettbewerbstauglich wenn man möchte. Der ist aber auch auf den geforderten Gelände klasse und deffinitiv etwas für jemand der gerne schraubt und experimentiert.
 

gecko63

Mitglied
Also ich finde den auch interessant und ich weiß auch dass bei solchen Anfragen wie hier irgendwann so viele Möglichkeiten und Vorschläge stehen, dass der armen Threaderstellerin der Kopf rauchen wird.
Ich bleibe trotzdem bei Tamiya, einfach weil es ein echter Einstieg ins Hobby ist und eben auch in den Folgekosten wirklich günstig und im Falle vom TT-02B auch vielseitig.

Um mal Nägel mit Köpfen zu machen:

Bausatz mit vorlackierter Karo, sowie Motor, Fahrtenregler und Kugellager für 163EUR

Akku für eine Stunde Fahrspaß für 28EUR

Vernünftiges Standardservo, 28EUR

Vernünftige Funke 56EUR

Fehlt noch ein Ladegerät, da haben andere bessere Tipps als ich und auch beim Servo der der Funke und beim Akku gibts sicher viele Alternativen, aber das ist einfach mal ein Anfang für 285EUR + Ladegerät
 

BKone

Mitglied
Vernünftige Funke 56EUR

Fehlt noch ein Ladegerät, da haben andere bessere Tipps als ich und auch beim Servo der der Funke und beim Akku gibts sicher viele Alternativen, aber das ist einfach mal ein Anfang für 285EUR + Ladegerät
Das Auto ist bestimmt recht gut für das Einsatzgebiet, wobei der sich schon bei mittelhohem Rasen sehr schwer tun wird. Aber wenn von den 500€ einiges über bleibt, dann kann man ja später nochmal einen Reely New1 oder Dune Fighter nehmen. Das eierlegenede Wollmilch-Auto das alle Geländetypen perfekt bedient, gibt es ja sowieso nicht.

Fernbedienung:
Statt das CR3P dann lieber gleich Reely GT6 Evo, kostet auch nur 12€ mehr und ist dann doch eine andere Liga. Wenn man schon beim blauen C bestellt eventuell gleich noch das Basetech Ladegerät dazu packen. Aktuell gibt es doch auch einiges an Angeboten wegen Black Friday Gedöns.
 

Olaf

Mitglied
Reely Dune Fighter, Fernsteuerung, Servo, Motor / Fahrtregler Combo, Akku und Ladegerät, alles zusammen für 330,24 Euro. Alles aus einer Hand, bei Conrad. Dass heisst, wenn du nicht so viel Zeit und Lust hast, alles online zusammen zu suchen, gehst du zum blauen C und läßt dir das mit passenden Steckern zusammenstellen.
Ich habe bewußt einen NiMH Akku in die Liste aufgenommen, weil die Handhabung für einen absoluten Anfänger simpler ist, alle anderen Komponenten sind Lipo tauglich, falls das Interesse und der Leisztungshunger wachsen.
Ich habe den Dune Fighter selber und auch mit diesem angefangen, weshalb ich zu den anderen Empfehlungen nichts sagen kann.
Ich wünsche dir jedenfalls viel Erfolg und deinem Mann viel Spaß.
 

rc_fan

Mitglied
Ich wollte auch schon einen SCT vorschlagen.

Um den Preis und bei € 500 Budget bekommt man den Asso sogar richtig Wettbewerbstauglich wenn man möchte. Der ist aber auch auf den geforderten Gelände klasse und deffinitiv etwas für jemand der gerne schraubt und experimentiert.
Den Truggy gibt es auch um den Preis bei RCK

https://www.t2shop.de/epages/61746328.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61746328/Products/18-AE70002
 

roliko

Mitglied
@Kadi70
Wenn es primär um's Schrauben geht... Geht es dann wirklich um's "Heizen"?
Evtl. wäre auch ein Scaler (=möglichst detailliertes Aussehen) etwas... da geht es umso mehr um's Schrauben & Basteln...
 
@Kadi70

OK. Budget und Einsatzbereich sind da schon sehr gut getroffen...

Die Frage an Dich, will dein Mann lieber:
  • "ein sehr realistisches Modell mit sehr realstischem Fahrverhalten" -> Ein Scalermodel, bedeutet realer Maßstab und sehr, sehr realitisches Fahrverhalten, aber eben auch langsam.
  • "ein grob realistisches Modell mit angedeutetem realem Fahrverhalten" -> Reely Dune Fighter, Short Course Truck (SCT), ggf. einen Wüstenbuggy von Tamiya
  • "ein nicht zwingend realistisches Modell mit robustem Fahrverhalten" -> Truggy / Buggy 1:10 eher am Wettkampf angelehnt.

Was meinst Du? :unsure:
 
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