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WPL / JJRC WPL / JJRC Trucks, Infos, Tipps und Tuning

Dieses Thema im Forum "Scaler & Trial" wurde erstellt von BlackbirdXL1, 30. November 2018.

  1. BlackbirdXL1

    BlackbirdXL1 Mitglied

  2. Thinkle

    Thinkle Mitglied

    Vorweg: Ich weiß, dass der Wagen keine echten Differentiale, sondern stupide Winkelgetriebe hat, aber Diff scheibt und liest sich schöner als Winkelgetriebe...

    Stichwort Kardanwellen:

    Ich habe beim bestellen nicht so genau hingeguckt und jetzt ein Set gekauft, dass an der Mittelachse einen direkten Durchtrieb bietet:

    https://www.banggood.com/Metal-OP-R...E&rmmds=cart_middle_products&cur_warehouse=CN

    Am besten das machen, was ich nicht getan habe: ganz nach unten scrollen und die großen Bilder mal genauer angucken.

    Anstatt, dass die Drehbewegung für die dritte Achse wieder über ein Kegelrädchen am Tellerrad der zweiten Achse abgegriffen wird, wird eine Welle durch das Diff-Gehäuse geschoben und die dritte Achse direkt ohne Umwege vom Getriebe versorgt. Für den Antrieb der Mittelachse sorgt dann ein kleines Getriebe, dass in einem separaten, aufgesetzten Gehäuse am zweiten Diff untergebracht wird. Auf dem scharfen Produkt-Bild, dass die zwei Achshälften plus Deckel zeigt, kann man ganz gut sehen, dass die Antriebswelle aus der Mitte versetzt in das Diff eintritt, um eben auch wieder austreten zu können.

    Hier schonmal im Zusammengepuzzeltem Zustand:
    [​IMG]

    Sowohl die kurze Abtriebswelle mit dem hier nicht sichtbaren Kegelrädchen ist zweifach gelagert als auch die lange Durchtriebswelle. Da die Lagerstellen jeweils deutlich weiter voneinander entfernt sind als in den normalen Deckeln, dürfte das auch deutlich besser halten und sich wahrscheinlich auch besser einstellen lassen.

    Gott sei Dank konnte ich mir gerade noch selber erklären, dass die Messingbüchsen in der Lenkung benutzt werden, aber was genau mache ich mit den 7 "Unterlegscheiben", von denen eine da im Bild liegt? Als Passscheiben/Shims taugen die ja nicht so recht, da viel zu wenige.
     
  3. BlackbirdXL1

    BlackbirdXL1 Mitglied

    Das sind keine Unterlegscheiben, das sind "Anlaufscheiben" (Spacer)
    Sie kommen z.B. zw. Radmitnehmer und Kula (damit werden die Achsen seitlich fixiert), sowie zw. Kegelrad und Kula.
    Bzw. zw. Kula und Kardanwelle, damit ist das Kegelrad/Zahnrad dann auch spielfrei.

    Meine Metallgeschichte hatte nicht so eine durchgeschobene Welle, sondern ein zweites Kegelrad.
     
  4. Thinkle

    Thinkle Mitglied

    Unter Anlaufscheibe finde ich nur Gleitlager, die auf einer Seite eine Gleitbeschichtung haben.
    Um das Spiel auszugleichen, habe ich mir einen Berg Passscheiben bestellt, die ich ebend darin versenken werde. Mit den 7 Stück werde ich da bei 3 Achsen wohl nicht weit kommen.
     
  5. BlackbirdXL1

    BlackbirdXL1 Mitglied

    2 je Achse, jeweils zw. Radmitnehmer und je 1 pro Kegelrad, evtl. auch 2.

    Man benötigt auch keine unterschiedlichen Dicken, weil die Radmitnehmer verschiebbar sind.
    Erst wenn das Axialspiel stimmt, zieht man die Madenschrauben fest.

    Die "Anlaufscheibe" oder Passscheibe ist im Außendurchmesser kleiner als das Kugellager.
    Deshalb wird bei Drehbewegung ein Schleifen am Außenrand des Lagers verhindert.

    Anlaufscheiben haben wir sie in der realen Kfz-Werkstattwelt genannt. ;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. März 2019
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  6. Thinkle

    Thinkle Mitglied

    da mir die 6-Kant Rad-Mitnehmer und die eigentlichen Wellen nicht gefallen, (Räder eiern umher. Die Wellen könnten deutlich länger sein, um bessere Führung in den Mitnehmern zu erreichen, Loch im Mitnehmer könnte deutlich passgenauer sein, um eine bessere Führung auf der Welle zu erreichen)
    Mein Plan ist, einen "Inbusschlüssel" zu opfern und in Stückchen zu sägen. Auf der einen Seite kommt ein M3 Gewinde für die Radschraube rein, auf der anderen Seite 3mm für die Welle und auf den "Umfang" M3 für die Sicherungsschraube. Die Wellen fertige ich dann aus 3mm Welle vom Conrad neu an.

    Das ganze verlängert die Führungslänge dann deutlich und die Räder stehen nicht mehr wild in alle Himmelsrichtungen ab.
    Solange ich die Achsen noch nit zusammen habe, ist das überhaupt kein Aufwand und für irgendwas muss man die Fräse ja nutzen, die mein Bruder sich gekauft hat.

    damit mir das Thema nicht das ganze WE im Kopf herum spukt:
    Leider liegt all mein Zeug in meiner Bude und ich pendel für das Wochenende in die Heimat: mag mal jemand nachmessen, ob die 6 Kant Radmitnehmer einem metrischen Innensechskant-Schlüssel entsprechen oder ob ich das ganze direkt wieder ad acta legen kann?

    Vielen Dank im Vorraus!
     
  7. BlackbirdXL1

    BlackbirdXL1 Mitglied

    5mm, ein 5er Inbus passt perfekt, gerade getestet.
     
    Thinkle gefällt das.
  8. Thinkle

    Thinkle Mitglied

    Vielen Dank!
    Inbusschlüssel dürfte recht anspruchsvoll werden, die sind ja nicht aus Pappe gemacht, deswegen habe ich mich mal umgeschaut und mich an folgendes erinnert:
    https://de.farnell.com/harwin/r25-1002002/abstandhalt-messing-20mm-m2-5/dp/2345354

    Hat laut Datenblatt SW5, kommt bereits mit einem Gewinde M2,5 und passende Brot und Butter Innensechskant-Zylinderschrauben passen mit dem Kopf exakt in die Ural-Felge - Was will man mehr?

    Die Original-Tuning-Mitnehmer sind 19,x mm lang und mehr darf es auch für die Neubauten nicht werden, wenn die Spur beibehalten werden soll (Ja!).

    Nun zu den wichtigen Sachen: wieviel Einschraubtiefe brauche ich bei M2,5, um das Rad sicher zu befestigen? Ziel ist es ja, soviel Welle wie irgend möglich in dem Mitnehmer unterzubringen.
    Aus dem Bauchgefühl hätte ich jetzt 5mm genommen, mein Tabellenbuch sagt für Kupferlegierung MINDESTENS 3,25 mm.
    Wenn ich 14 mm tief aufbohren für die Welle, dann bleiben ~5-6 mm brauchbares Gewinde stehen (Bohrerspitze...).
    Eine 6 mm lange Schraube verliert dann bestimmt noch 1 mm wegen der eigentlichen Felge und dann passen da bequem 13 mm Wellenende in den Mitnehmer mit etwas Luft dazwischen.
    Sollten diese Distanzmuttern mit 20 mm etwas zu lang sein, werden die eben gefühlvoll zurück gefeilt. Dabei geht ja kein Gewinde verloren...

    Habe ich etwas übersehen, wieso das so nicht klappen kann?
    [​IMG]
     
  9. BlackbirdXL1

    BlackbirdXL1 Mitglied

    So wie ich das sehe PERFEKT! :thumbsup:
     
  10. Thinkle

    Thinkle Mitglied

    Mhh, was mache ich mit der Madenschraube? Das Originalteil hat fast 2mm Wandstärke, damit man in dem Mantel auch noch ein Gewinde unterbringen kann, das irgendetwas hält.
    Mein Bauteil hätte bloß 1mm Wandstärke, bekomme ich da ein gewinde reingeschnitten, dass noch irgendetwas taugt?
     
  11. BlackbirdXL1

    BlackbirdXL1 Mitglied

    Ui, so richtig viel ist das nicht. Vielleicht 2 tragende Gewindegänge.
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. April 2019
  12. Eisbear

    Eisbear Mitglied

    Wandstärke 1mm ? das ist nix weder in wandstärke als noch in Blechdicke.. vielleicht mitm Spannstift statt Madenschraube? beide teile fügen, durchbohren und spannstifft durch
     
  13. Thinkle

    Thinkle Mitglied

    Vielen Dank! Ich bin da auch noch nicht zu einer gescheiten Lösung gekommen, die diese Situation rettet.
    Eine 3 mm Welle durchbohren klappt natürlich, ist aber auch etwas fummelig und für die nächsten 14 Tage komme ich nicht nach Köln und solange will ich nicht warten.

    Ich werde auf den ursprünglichen Plan zurück weichen: Die original Tuning-Radnmitnehmer mit einer neuen, längeren Welle verwenden. Das löst schonmal 80% meiner Probleme.
    Die Bohrung in den Mitnehmern ist 3,1mm, die Welle 3mm; das hört sich nicht nach viel an, klappert aber trotzdem. Ich habe hier noch etwas transparente, selbstklebende Beilagefolie auf Endlosrolle, ich glaube der Volksmund nennt es Tesa-Film, damit werde ich einfach die Wellenenden aufdicken, bis es nicht mehr klappert, dann bich ich erstmal glücklich.
     
  14. Hansheld

    Hansheld Neuer Benutzer

    Hi aus Berlin,
    sagt mal, gibt es für den WPL Ural ein echtes Differential? Ich habe hinten einen 4000er NiMh Akku im Koffer wegen der besseren Traktion (wir kennen alle SpinTires ;) und hier machen sich die fehlenden Diffs sehr stark bemerkbar.

    Danke und Gruß
    Hans
     
  15. Hasi.9

    Hasi.9 Autor

    Moin, was meinst du mit echtem Differential?

    Zumindest mein JJRC Q64 (MAN Kat1) hat Diffs - wenn man den Antriebsstrang festhält (wobei der Motor als Hemmwirkung eigentlich ausreicht) und ein Rad in eine Richtung dreht, dreht sich das gegenüberliegende in die andere... sollten die WPL-Achsen so viel anders sein? Ich dachte, die wären gleich?
     
  16. Don Promillo

    Don Promillo Mitglied

    Ja, JJRC hat Differentiale (Vorteile in Kurven auf festem Boden) und WPL durchgehende Achsen (Vorteile im Gelände).

    Beide sind untereinander nicht ohne Modifikationen wechselbar, aber mit etwas Umbau ist es sicher machbar.
     

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