Tamiya M-08 + NSU TT

Greenhorny

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Na hallöchen

Ich habe einen M-08 Bausatz, welcher schon seit Monaten rum gelegen hat und habe jetzt mit dem Bau begonnen.
Ich habe einen Bürsten Tuning Motor von Tamiya (25T) mit einem 17er-Ritzel und 60mm Räder.
Ich möchte nun das Diff befüllen. Ich habe 3 Stärken von Hiro Seiko; 3000, 5000 und 7000. In der Anleitung wird ein 3000er empfohlen. Obwohl ich um das Ausprobieren wohl nicht herum kommen werde, wollte ich Euch trotzdem erst mal fragen, welches Ihr empfehlen würdet.

Gruss
Greenhorny
 

ruebiracer

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Kommt immer drauf an, wo man fährt! Outdoor bei nicht präparierten Strecken und Parkplätzen (staubig) würd ich mit dem Baukastenöl starten. Dann kannst Du Dich immer noch auf Dämpferölniveau runter arbeiten, wenn es zu viel ist. Indoor auf Teppich gehen wir schonmal auf 5000 bis 8000 hoch. Von Fetten wie im anderen Thread beschrieben würd ich ablassen. Schließlich hat Tamiya ja endlich beim M07 /08 die Zeichen der Zeit erkannt, und hochwertige abgedichtete Diffs eingebaut. Die dann nur wie die alten Baukastendiffs nur zu fetten wäre ja Perlen vor die Säue. Lieber dann ganz leichtes Dämpferöl probiert. Das Öl wird auch auf Dauer die O-Ringe besser schmieren, würde ich jetzt schätzen. Bau auf jeden Fall Deine Alu Abtriebe mit den Blades ein, das ist das Beste auf dem Markt, und lass die Kunststoff Innereien drin. Dann hast Du das leichteste Diff und am wenigsten rotierende Massen. Meine Kumpels und ich habens noch nicht geschafft, ein Diff vom 08 zu schrotten, trotz drehmomentstarkem Carson 16T Brushless System....
Gruß,
Matthias
 

Greenhorny

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Merci bien
Neben meinem TopForce habe ich ja noch den M-05 und den M-06. Der M-08 soll dann mein Luxus-Turbo-Furzer sein (ich weiss, für Euch Formel-1 Boys and Girls scheint der mit seinem Bürstenmotor natürlich lächerlich ;) ).
Ich möchte ihn dann vor allem mindestens auf glattem Teer und eben noch eher auf Indoor-Teppich fahren. Deiner Meinung nach sollte ich ja dann mindestens das 5'000er nehmen. Frage; soll ich dann nicht gleich mein 7'000er benutzen?
 

Joungmerlin

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Welches Öl du auf welchem Belag fährst, hängt sehr stark von dir selber ab.
Fahrstiel und persönliche Vorlieben, wie sich das Auto verhalten soll.
Niemand kann das Setup eines anderen Fahrers in das selbe Auto Schraube und ist damit 100% zufrieden. Da ist es egal, ob es die Feder Härte, das Dämpfer oder Difföl, die Fahrzeughöhe, oder, oder, oder ist.
Jeder hat andere Vorlieben beim Fahrverhalten und nen vielleicht nur minimal unterschiedlichen Fahrstiel.

Das ist Setup!!!
Du musst irgendwo anfangen und dann solange eins nach dem anderen testen und ausprobieren, bis es für dich passt.

Mach erstmal Baukasten. Da hast du grade bei Tamiya erstmal nen gut funktionierenden Startpunkt.

Meinen XV-01 fahre ich heute noch (fast) nach Baukasten.
Nur die Diffs habe ich mit 20k Öl gesperrt, damit der auf Low Grip Lehm mit viel Staub mehr Vortrieb hat, wenn er in Kurven oder bei hüpfern mal mit ein oder zwei Rädern den bodenkontakt verliert.
 

114SLi

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ich weiss, für Euch Formel-1 Boys and Girls scheint der mit seinem Bürstenmotor natürlich lächerlich ;)
Stimmt, es ist lächerlich das ein M-08 mit Bürstenmotor meistens besser geht als mit dem TEC legalen Brushless-Set. Wenn man aber mal das Hirn einschaltet und die Logik walten lässt, ist das eigentlich gar nicht mehr so unverständlich. Denn Leistung ist unwichtig wenn man keine Kontrolle darüber hat, und genau das ist der Schlüssel zu einem schnellen M-Chassis, Kontrolle über die Leistung. Mit Cup Machine oder ähnlichem Bürstenmotor ist es einfacher die Kontrolle zu behalten, weil die nicht so viel Leistung haben, die meisten Brushless-Sets haben schon zuviel Leistung für die leichten M-Chassis. Übermotorisieren funktioniert beim Fronttriebler, weil der dann einfach nur spult und mit Schlupf vorwärts zieht, beim Hecktriebler führt zu großer Schlupf an der Antriebsachse in den meisten Fällen zu Übersteuern oder zum Dreher.

Bau das Auto nach Baukasten, auch das Diff und fahre damit. Nicht am Setup spielen, das Baukastensetup ist schon sehr gut für den Parkplatz und auch für die Strecke. Das einzige was ich ändern würde sind die Räder. Tamiya bietet zwar verschiedene Räder für M-Chassis an (liefert aber zum Glück beim M-08 keine mit), aber so richtig gut sind die im Vergleich mit anderen Herstellern nicht. Hol dir einfach einen Satz Ride Kompletträder, die gehen deutlich besser als die von Tamiya und du kannst mit verschiedenen Härten arbeiten und das Auto so an die Strecke anpassen. Oder HPI Räder, die haben schönere Felgen als Ride, aber nicht ganz so viel Grip (aber dennoch mehr als Tamiya). Auch Sweep und Volante Reifen sind ganz gut, die sollten auch auf die Felgen aus dem Baukasten passen, sind allerdings nur 55 mm im Durchmesser, Ride und HPI sind 60 mm, Tamiya hat sowohl 55 als auch 60 mm.
 

Greenhorny

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Danke für Eure Beiträge. Betreffend Öl und Räder:
Ich habe mich nun entschieden, Euren sowie den Empfehlungen von Tamiya entsprechend, mit dem 3'000er-Öl zu beginnen und mal zu sehen, was dabei rauskommt. Werde es ja dann sehen, wenn ich mit dem Bau fertig und auf der Strecke bin.

Zwei Fragen
Öl:
ich habe nicht das dem Bausatz beiliegenden Tamiya-Öl benutzt, obwohl das ja kaum schlecht sein kann. Da Tamiya aber nicht viele Öle mit verschiedener Viskosität im Sortiment haben, diese deutlich teurer sind als andere Marken und ich ja dann mal verschiedene Stärken ausprobieren möchte, hatte ich mich für verschiedene von der gleichen Marke entschieden. In meinem Fall wie gesagt für Hiro Seiko. Findet Ihr, dass diese Marke mit anderen - wie eben Tamiya - mithalten kann, oder habe ich da was falsch gemacht?

Dann zu den Rädern:
Danke 114SLi
Tamiya bietet zwar verschiedene Räder für M-Chassis an (liefert aber zum Glück beim M-08 keine mit), aber so richtig gut sind die im Vergleich mit anderen Herstellern nicht.
Das wusste ich leider nicht. Ich werde Deine Ratschläge sicher berücksichtigen und vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt noch darauf zurück kommen.
Vorerst aber möchte ich die Räder und Reifen von Tamiya, die ich (leider) schon gekauft habe, benutzen/testen.
Diese wären die folgenden 60mm-Räder/Reifen:
- (wahrscheinlich normalen) Radial Tires
- 60D M-Grip Radial Tires
- 60D Super Grip Radial Tires
- 60D Reinforced Tires Type-A
Welche empfehlt Ihr mir für den Anfang und auf Inddor-Teppich (oder glattem Teer)?
 
Zuletzt bearbeitet:

ruebiracer

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Hi Greenhorny,

Hiro Seiko ist ne Top Marke, von daher sollte mit ihren Ölen auch nichts falsch sein.
Solange Du irgend ne Pampe hast, die verschieden dick ist, kannst Du auch für Dich was einstellen. Vergleichbarkeit mit anderen Usern finde ich bei Diffs eh immer schwierig, da die Sperrwirkung auch viel von der Füllmenge abhängt. Am Besten immer mal bei der Konkurrenz am Rad drehen und mit der Hand fühlen, wie gesperrt es wirklich ist.;) (viele füllen auch auf ner Küchenwaage, die Genauigkeit sei mal dahingestellt)

Die Tamiya Reifen sind jetzt nicht wirklich so schlecht!
Bei Regen sind die S-Grips die Macht, da fliegen bei uns alle Fremdfabrikate runter. M-Grip haben im nassen 0 Grip im Vergleich dazu, das ist wie Glatteis.
Aber M08 ist eh kein Regenauto,
Also würd ich bei Deiner Auswahl auf Teppich S-Grips hinten fahren, Radial oder M-Grip vorne. Die Type A werden in USA oder Niederlande auch gerne vorne mal gefahren mit S-Grips hinten.
Da die S-Grips vom Gummi sehr weich sind, solltest Du die auf jeden Fall mit der harten Einlage fahre, nicht die blaue. (zumindest wenn Du Sie hinten am Auto fährst) Die superharte finde ich nicht wirklich besser vom Gesamtgrip-niveau.
Auf glattem Teer kannst Du eigentlich auch mal so starten, Und probierst dann halt mal ein paar Kombinationen aus, die Dir gefallen. Wenn viel staub ist, fahren sich die profilierten Reifen schneller frei, wenn Du auch mal von der sauberen Spur abkommst hilft das.
Wenns so ne gute Fahrbahn ist, das Haftmittel hilft, schwört mein Kumpel darauf nur hinten zu schmieren.

Dann mal ran und viel Spaß,
Gruß,
Matthias
 

Greenhorny

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Lieber Matthias, herzlichen Dank für Deine sehr differenzierte Antwort. Deine Empfehlungen werde ich auf jeden Fall berücksichtigen bevor ich mit dem 08er auf die Piste gehe
 

ruebiracer

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Kein Problem, gerne.
Setupmäßig hat 114SLi ja schon einiges geschrieben, outdoor eher mal weich bleiben nah am Baukastensetup. Dabei aber kontrollieren, ob die Bodenfreiheit hoch genug ist und er in manchen Kurven über die Seitenneigung Bodenkontakt bekommt. (Unterseite Akkuhalter auf Kratzer checken). Wenn das der Fall ist, drehst Du Dich schneller als Du es merkst. ;) Outdoor im Zweifelsfall etwas höher als normal, Überschlagen wegen zuviel Grip wirst Du Dich draußen kaum...
 

Greenhorny

Mitglied
Noch eine Frage zu den Dämpfern beim 08er.
Ich habe die Big Bore und möchte Euch fragen, welche Öl-Stärke Ihr empfehlen würdet. Ich glaube das 400er ist so ne Art Standard. Was denkt Ihr?
 

Greenhorny

Mitglied
Ich komme mit dem Bau meines M-08er wo weit so gut voran, habe aber noch eine Frage, welche mich im Moment und schon seit längerem umtreibt.

Betreffend den Achsen/Antiebswellen in den Achsschenkeln in Verbindung mit dem Rad:
Wie fest sollen diese sitzen bzw. wie gross darf das Spiel sein? Man kann diese ja je nach Anzahl und Dicke der Shims/Unterlagsscheiben und der Kugellager variieren.
Die Meinungen sind geteilt: die einen behaupten, es braucht ein wenig Spiel, die anderen sagen, dass das Spiel so gering wie möglich bzw. gar nicht vorhanden sein soll.
Ich habe verschiedene Varianten ausprobiert, die möglich wären:
- Kein Spiel; die ganze Sache sitzt ziemlich satt (was mir eigentlich gut gefallen würde)
- Kaum Spiel
- wenig Spiel, die Räder lassen sich ca. +/-1mm hin und her bewegen
- ca. +/- 2mm Spiel

Ich bitte um Eure Meinung / Erfahrungen dazu.

Gruss
Greenhorny
 

ruebiracer

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Hi,
also solange du die Spacer MB11 und MB12 nicht vergessen hast, sollte da beim M08 recht wenig Spiel haben. Der MB12 Spacer verhindert auch, dass Du die Kugellager beim Rad anziehen nicht gegeneinander verspannst und dadurch zusätzliche Reibung bekommst oder die Lager sogar beschädigst. Wenn Du aber trotzdem noch 1mm Spiel hast, kannst Du zusätzlich noch ne 0,5mm Shim einbauen, damit es noch ein wenig weniger wird. Der Trend geht beim M-08 eher ein wenig in Richtung Präzision, wenn ich viele Fahrer so höre. Ein Heckantrieb-M ist ja ohnehin schon etwas schwieriger zu fahren, von daher schadet es nicht.
Ich würde aber einen weiteren Shim eher auf der Innenseite einlegen, damit der Sechskant Mitnehmer auch voll am Achsstift anliegt und nicht evtl. schon gelupft wird.
Mögen manche anders machen, die Meinungen gehen hier oft auseinander, aber ich mach das bei meinen M´s eigentlich immer so seit Jahren.
Kannst es ja mal ausprobieren. ;)
 

Greenhorny

Mitglied
Lieber ruebiracer, danke
Hi,
also solange du die Spacer MB11 und MB12 nicht vergessen hast, sollte da beim M08 recht wenig Spiel haben
Nun, vorne habe ich die Spacer zwischen den Kugellagern eingebaut.

Hinten war es dann aber seltsamerweise folgendermassen:
Wichtig: ich verwende hinten die Tuning Alu-Achsschenkel und die Tuning Doppelkardanwellen.
Wie ich bei Tamiya schon ca. drei Mal erleben konnte:
- Wenn man keine Tuningteile hat, passen die Angaben der Anleitung für den Bausatz
- Wenn mein ein Tuningteil verbaut, passen die Angaben in der Anleitung des Tuningteils
aber
- Wenn man zwei Tuningteile miteinander kombiniert, dann sind die jeweiligen Anleitungen (der Tuningteile und Standardteile ) zueinander lückenhaft oder bis ins Detail nicht hilfreich, bzw. dann muss man (immer/meistens) irgendwie improvisieren.

Folgende mögliche Set-Ups, immer von innen nach aussen in Richtung Rad:
1) Anleitung Standard Bausatz Teile von innen in Richtung Rad:
- kein Shim, Kugellager, Distancer 1.5mm, Kugellager, 1 0.2mm Shim
2) Anleitung (längere) Tuning-Doppelkardanwellen:
- Ausser dem Verwenden eines dünneren Kugellager (3mm statt ich glaube 5 oder 6mm): nichts!! Nicht mal ein einziger Shim.
3) Anleitung Tuning Alu Achsschenkel:
- 2 Shims, Kugellager, Distancer, Kugellager, 1 Shim

Ich habe dann alle Varianten ausprobiert und hatte dann aber entweder sehr viel Spiel, oder bei den beiden Varianten mit Distancer wurde die Sache zu eng, d.h. man konnte die kleinen Achs-Stangen (MB9) für die Befestigung der Räder gar nicht mehr ins Loch schieben und somit den - ich glaube das heisst -Radmitnehmer bzw. dann das Rad gar nicht mehr befestigen.

Ich habe es dann mit folgendem Set-Up versucht:
- 1 Shim, Kugellager, 1 Shim statt dem Distancer !, Kugellager, nur 1 Shim.

Dann war die Sache ziemlich satt, was mir eigentlich gefallen würde, aber eben, angeblich braucht es je nach dem eben doch ein wenig Spiel, dann müsste ich aber noch mehr weg lassen.

Was mich nun aber beunruhigt ist folgendes:
Der MB12 Spacer verhindert auch, dass Du die Kugellager beim Rad anziehen nicht gegeneinander verspannst und dadurch zusätzliche Reibung bekommst oder die Lager sogar beschädigst.
Soll ich es also noch mal mit dem Distancer versuchen, dann aber alle Shims - wenn die nicht unbedingt wichtig sind - weglassen? Aber eben: Sind die Shims nur für die Regulierung der Länge oder sollen die auch eine "schützende" Wirkung haben?
 

Greenhorny

Mitglied
Mein M-08 ist nun fertig gebaut. Ich möchte Euch das fertige Produkt selbstverständlich nicht vorenthalten.
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Die Feineinstellungen und Korrekturen (Radstellungen und Dämpfer) und das Kürzen der Karosseriehalter folgen noch.

Allerdings gibt es ein Problem und Fragen betreffend der Funktionstüchtigkeit des Servos, dazu werde ich jedoch eine separate Nachricht erstellen.
 

Greenhorny

Mitglied
Nun aber zum Problem mit dem Servo.

Für den M-08 musste ich einen Low-Profile Servo besorgen. Ich habe nun den HGM SLP von GM Racing (94050).

Das Problem ist nun, dass dieser in seinen Extremstellungen – ganz links, ganz rechts – irgendwie «anschlägt». Der Servo bewegt sich dann in seiner Halterung und manchmal bleibt er immer wieder in der einen Stellung (ganz rechts) hängen bleibt und dann ruckartig in die Mittestellung zurück schnellt.

Es könnte natürlich sein, dass der Servo fähig ist weitere Wege als andere Sevos zu gehen bzw. die Ausschläge höher sind als bei anderen und man die Ausschläge über die Fernsteuerung begrenzen kann / soll.

Ich warte diesbezüglich aber noch Eure
 

Joungmerlin

Mitglied
In dem Video sieht das eher so aus, als würde der Servosaver aufmachen.
Löß mal bitte die Schraube vom Servosaver. Vielleicht schleift der am Servogehäuse.

Und bist du sicher, daß der Umlenkhebel in das äußere Loch beim Servosaver kommt? Die Winkel zueinander sehen komisch aus. Ich denke, das der in das mittlere Loch muss.
 

M1-Fahrer

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1600194445322.png

Das mittlere Loch ist etwas näher an der Drehachse des Servos, womit der Hebel bei gleichem Drehweg des Servos weniger Bewegung macht. Vielleicht reicht das schon.

1600194603307.png

Wenn das nicht reicht, musst du mal ein weiteres Loch bohren (Gewinde schneiden?), möglichst nah an das alte Loch, dann hast du noch weniger Hebelweg.

Oder deine Funke hat eine Begrenzungsfunktion, die du etws zurück drehst...
 

114SLi

Mitglied
Also wenn ich die Kabelverlegung sehe, bekomme ich als Elektriker einen ganz dicken Hals. Das geht definitiv besser und schöner. Tamiya hat sogar eine extra Kabelführung für die Motorkabel mitgeliefert (Teil B2), nutze die bitte und nutze auch die Kabelbinder die im Baukasten lagen oder auch gerne eigene (ich nehme gerne schwarze, passen besser zum Chassis), auch Isolierband oder sonstiges Tape geht in Ordnung. Orientiere dich an der Abbildung des Chassis in der Anleitung, das ist eine vorbildliche Kabelverlegung oder schau dir an wie die Kabel bei mir in Version 1 verlegt waren (aktuell ist V4: anderer Servo und Servosaver, Empfänger ohne Antenne, Transponder auf dem Frontrammer und deutlich mehr Alu und Carbon, nur ein aktuelles Bild habe ich nicht greifbar, werde ich aber nachreichen):


Dabei geht auch nicht nur um Optik sondern auch um Sicherheit, die Kabel hinter dem Servo könnten am Servosaver hängenbleiben oder werden bei jedem Lenkvorgang bewegt, früher oder später kann es dadurch zum Kabelbruch kommen.

Zum Servo. Du musst den Ausschlag des Servos begrenzen. Das sollte jeder Sender können, die günstigen machen das für beide Richtungen gleichzeitig, bei den besseren kann man das für jede Richtung getrennt einstellen. Wenn dein Sender einen Parameter namens EPA (End Point Adjustment) hat, stelle die Endanschläge so ein, das der Servo kurz vor dem mechanischen Anschlag der Lenkung stoppt, und reduziere dann mit Dual-Rate den Lenkeinschlag passend zur Strecke. Kann dein Sender kein EPA, musst du die Endanschläge mit Dual-Rate einstellen. Oder du nimmst einen Kimbrough Midi Servosaver (aktuell wohl unter dem Label Corally zu haben), der hat die Löcher etwas weiter innen, den habe ich verbaut und keinerlei Probleme, allerdings habe ich auch ein Savöx Servo.

Kontrolliere aber bitte auch, ob sich der Servosaver ohne Kontakt zum Chassis bewegt. Viel Luft ist da nämlich nicht, da nicht jedes Servo gleich hoch ist, kann es durchaus sein, das das Horn bzw. die Schraube unten dran streift. Es liegen ein paar Unterlegplättchen aus Kunststoff (A6 und A7) im Baukasten, mit denen kannst du das Servo etwas höher setzen, falls es zu tief ist.

Edit: Wie angekündigt, ein Bild der aktuellen Verkabelung.
Ich finde jetzt nur seltsam, das sich das Bild beim Hochladen um 90 Grad gedreht hat, auf meinem Rechner hat es Querformat. Kann man das irgendwie wieder zurück drehen? Habe auf die Schnelle keine Option gefunden.
 
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ruebiracer

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Stefan hat ja schon alles geschrieben, Servoweg muss begrenzt werden, am Besten natürlich an der Funke. Bohrst Du Löcher in den Servosaver weiter innen, machst Du dein schnelles Graupner Servo eigentlich wieder langsamer. (Übersetzung wird indirekter)
In dem Video sieht man ja leider nur den Saver, aber Du musst schaun, was am Achsschenkel passiert: Überdrückt sich das Gestänge und blockiert deshalb? In den Achsschenkel kommen so 3mm Stiftschrauben als Lenkwegsbegrenzer rein, hast Du die montiert? Dann dürfte eigentlich nichts passieren. Aber die heutigen Servos haben soviel Kraft, Du solltest auf jeden Fall den Ausschlag einstellen wie von Stefan geschrieben. Mit der Elektrik hat Stefan natürlich auch irgendwo recht, aber sowas kommt mit der Zeit. Früher haben die 27MHz Anlagen sowas oft mit Störungen quittiert, mit 2,4Ghz gibts aber normalerweise kein Problem. Allerdings würde ich den Tamiya Akku Stecker als erstes ersetzen. Die sind mit der Zeit sehr anfällig auf Wackelkontakte und eigentlich die größte Strombremse. Deans, XT 60 oder die guten alten 4mm Goldkontaktstecker ist eigentlich das, was man heute fährt.
Karo ist toll geworden, so ne Alpine in blau ist halt immer noch ein Augenschmauss!;):thumbsup:
 

Greenhorny

Mitglied
Ja hallo Ihr Lieben

Erst mal herzlichen Dank für Eure zahlreichen Antworten zu meinen Fragen.
Ich bin nun schon einen Schritt weiter betreffen Servo-Problem. Aber zuerst einmal:
Also wenn ich die Kabelverlegung sehe, bekomme ich als Elektriker einen ganz dicken Hals.
Da hast Du schon recht, bloss; ich habe das Chassis kurz gebaut, d.h. mit dem kürzesten Radstand von 210mm. Da ist es dann so, dass der Empfänger und der Fahrregler nicht wirklich nach Anleitung eingebaut werden können. Die haben beim kurzen Chassis kaum richtig Platz und kommen auch dem Servo Lenkgestänge in den Weg. Ausserdem war da noch das Problem mit der Antenne, welche sonst Richtung Front gezeigt hätte. Ich musste somit die Seiten vertauschen, d.h. den Fahrregler bzw. Empfänger auf die jeweils andere Seite verlegen und auch noch den Empfänger nicht der Länge sondern der Höhe nach montieren. Jetzt kommt unter anderem auch dem Lenkgestänge nichts mehr in den Weg.
Die Verlegung der Kabel bietet wirklich kein schönes Bild, ich habe nun aber die Kabel des Empfängers und des Fahrregler zusammen mit den Motorenkabeln mit einem Kabelbinder fixiert. Somit kommen die dem Servo auch nicht mehr in den Weg. Den Kabelhalter des Chassis habe ich ebenfalls auf die gegenüberliegende Seite verlegt und damit die Motorenkabel fixiert.
IMG_1252.jpg
Ich gebe zu, die ganze Sache sieht natürlich immer noch nicht sehr aufgeräumt aus.

Aber nun zu der Crux des Servos. Auch hier noch einmal ein grosses Dankeschön für Eure Beiträge.

Natürlich habe ich mir auch schon überlegt, die Lenkausschläge mit der Fernbedienung zu reduzieren (da war eine Reduktion von 12-16% nötig). Das hat zwar das erstere Problem erst mal behoben. Aber auf der linken Seite (von hinten her betrachtet), war das erwähnte Phänomen so gross, dass ich den Ausschlag (zu) stark reduzieren musste und sich keine enge Linkskurve mehr fahren liess.

Ich habe mir dann die Servobewegungen noch einmal ganz genau angeschaut und konnte erst dann feststellen, dass die am Servo befestigte Lenkstange (bevor ich den Empfänger eben der Höhe nach eingebaut habe) am Empfänger anschlägt. Und; das ganze Lenkgestänge ist an der Befestigungschraube des Servos angekommen, was das Hochdrücken des Servos verursacht hat. Ich habe zwei verschiedene Low-Profile Servos, welche ja der M-08 benötigt, ausprobiert und bei beiden trat dasselbe Problem auf. Schliesslich habe ich die Kunststoff/Gummi-Halterungen am Servo wieder demontiert und die Servos ohne diese wieder befestigt. Und siehe da, das Problem ist behoben. Ich musste den Servoausschlag zwar trotzdem noch um 4-6% verringern, aber so geht es.

Als kleines Zückerchen stelle ich Euch noch die folgenden «Impressionen» in den Beitrag.
Bilder vom M-08 Renault Alpine habe ich ja schon gepostet. Hier dann noch die anderen Karosserien zu meinen M-Chassis (M-05 und -06) und mein Top-Force:
2CV
IMG_0879.jpg

Käfer
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Honda
IMG_1243.jpg

NSU
IMG_1246.jpg

Top Force
IMG_0750.jpeg

In der Röhre habe ich dann noch drei weitere Karosserien für meine M-Chassis, die ich schon habe aber noch bauen muss bzw. darf; Alfa Giulia, VW Karmann Ghia und Fiat Abarth 1000.

Gruss
Greenhorny
 
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