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  2. Kandidat werden bei Die Modellbauer

Diskussion Creality Ender 3 3D Drucker und 3D CAD Software

Dieses Thema im Forum "Werkzeuge" wurde erstellt von BAXL, 10. Oktober 2018 um 09:13 Uhr.

  1. BAXL

    BAXL Moderator Mitarbeiter

    Hallo Kollegen,

    das Thema 3D Drucker lässt mich irgendwie nicht los. Ein Modellbaufreund hat sich jetzt einen Ender 3 3D Drucker von Creality gekauft. Den habe ich mir gestern angesehen. Das Gerät sieht recht übersichtlich aus und ist von seiner Größe auch kein so großer Trümmer, sodass ich für den durchaus ein Eckchen im Hobbykeller finden könnte. Derzeit kann man den Ender 3 3D bei Amazon für um die 210-250€ kaufen. Mir ist aber nicht ganz klar, ob es sich bei den Angeboten jeweils um denselben Typ handelt, oder ob es da unterschiedliche "Ausstattungsvarianten" gibt, die den unterschiedlichen Preis ausmachen. Für 275€ gibt es eine Pro Version, wobei ich keine Ahnung habe, was das "Pro" beinhalten soll. Siehe hier.

    Kennt jemand das Gerät oder besitzt es sogar? @Kettentiger @aircooled

    Kernproblem ist wohl weniger der Drucker selbst, als mehr die benötigte Software zum Konstruieren, bzw. die Bedienung einer solchen Software. Mein Modellbaufreund verwendet derzeit Tinker CAD, welches online im Browser läuft. Ein anderer Freund verwendet als CAD Software noch SketchUp, FreeCAD und Fusion 360. Letzteres Programm kann man als Privatanwender sogar kostenlos 13 Monate nutzen. Ich habe Fusion schon heruntergeladen, aber noch nicht installiert.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Oktober 2018 um 10:51 Uhr
  2. Cartman

    Cartman Mitglied

    Hab den Drucker schon ein paar mal im Bekanntenkreis empfohlen und dort ist er jetzt auch 2x im Einsatz. Die Druckqualität sieht für das Geld echt gut aus. Nur die Qualitätskontrolle lässt zu wünschen übrig. Bei einem war das Druckbett verbogen und bei dem Austauschgerät direkt der Extruder defekt. Für das Geld bekommt man aber schon sehr viel geboten und der Einstieg fällt mit so einem Gerät auch einfacher aus als mit einem komplett selbst zusammengestellten/-gebauten Drucker. Ich behaupte einfach mal, dass 200 Euro bei unserem Hobby keine große Hürde darstellen sollte. Selbst wenn dir der Druckbereich nicht zusagt, kannst du den Drucker mit relativ kleinem Verlust an Geld und großem Gewinn an Wissen wieder verkaufen.

    Die Modelle unterscheiden sich leider in sofern, dass mit der Zeit diverse Fehler ausgebessert wurden. Das geht aus den Beschreibungen aber leider nicht immer hervor. Ein Erkennungsmerkmal ist zum Beispiel, dass es den Ender mit MK8 und MK10 Extruder gibt. Der mit MK10 Extruder ist das neuere Modell. Es wurde noch mehr Dinge verändert und es wäre klar von Vorteil darauf zu achten, dass man ein neueres Modell erwischt.

    Bei der Pro Version wurde der Bauraum vergrößert. <- falsch, bitte ignorieren
    Der Ender 3 Pro besitzt eine stärkere Y-Strebe aus 40er Alu-Profilen, den MK10 Extruder und eine magnetische Druckplatte. Wenn die magnetische Druckplatte auch noch flexibel ist, wie beim Prusa i3 MK3, dann ist die schon den Aufpreis wert in meinen Augen. Ich weiß nicht wie oft ich mich am Spachtel verletzt habe oder das Druckteil beim Entfernen beschädigt habe.

    Fusion ist übrigens so lange kostenlos, wie du es lediglich privat verwendest oder als Unternehmen mit weniger als 10.000 Euro Umsatz. Als Privatanwender darfst du also auf eine zeitlich unbegrenzte Lizenz wechseln.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Oktober 2018 um 16:19 Uhr

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