Scaler CC-01, Klappe, die Zweite

BlackbirdXL1

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Das ist einfach beantwortet: Ich habe zwar das Wissen und die Ausbildung um bestimmte Dinge zu machen,
aber ich arbeite mittlerweile nur noch am Küchentisch ohne irgendwelche speziellen Werkzeuge.

Der Anspruch den ich an mich selbst stelle, steht dabei in keinem Verhältnis zu meinen bescheidenen Möglichkeiten.

Und was die Links betrifft: Die Optik von den GPM Teilen würde man Zuhause nicht oder nur schwer hinbekommen.
Was sind schon 10 oder 20 Euro? Das Auge isst mit sozusagen. :D

Aber abwarten, im Kopf habe ich schon Kugelköpfe aus Alu und entsprechende selbstgemachte Links.
Später, irgendwann, wenn ich mal richtig Bock darauf habe. ;)
 
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BlackbirdXL1

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Vergessen: Die käuflichen Links die ich verwende haben ein Re/Li Gewinde.
D.h. einfach nur drehen und sie können ohne Ausbau eingestellt werden.
Gilt entsprechend auch für die Spurstangen der Lenkung.

Ich mag halt keine "Billiglösungen", wenn ich schon so ein scheißteures Hobby habe. :cool:
 

BlackbirdXL1

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Falsch gedacht, aber alles ist gut. Man kann blöd sein wie ne Kuh, doch lernt man immer noch dazu! :D

Die Lenkung sollte ja "geshimt" werden, weil ich er Meinung war, dass ein Kugellager mit seinem Außenring am Chassis schleift.
Das habe ich zunächst mit einem Shim unterlegt, doch es brachte keine Veränderung. Sobald die Schraube angezogen wurde, klemmten die Lager.

OK, ich lass mich ja ungerne von Mechanik veräppeln, also mal das Gekröse zerlegt und ein wenig vermessen.

Dazu dieses Bild:



Die Kugellager mit "Bund" gehen je Lager 2,25mm in das Alugehäuse, macht bei 2 Lagern also gesamt 4,5mm.
D.h. zwischen den Lagern ist 1,35mm "Luft". Klar das beim anziehen der Befestigungsschraube die Lager klemmen.
Also ein paar Shims zwischen die Lager gesetzt und alles lief perfekt mit einem Höhenspiel von nahezu Null. :thumbsup:
 

BlackbirdXL1

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Lenkung eingebaut, Funktion perfekt und praktisch spielfrei:



Jetzt noch die Querlenker zusammensetzen und die Karre wäre schon fahrbereit.

Eines ist aber jetzt schon klar: Die Tuningteile sind definitiv nicht "Plug&Play".
Ein wenig Überlegung bei eingeschaltetem Kopfcomputer ist in jedem Fall angesagt.

Aber das ist Modellbau und gehört für mich dazu. Wäre sonst auch langweilig. ;)
 
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BlackbirdXL1

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Nachdem alles mechanisch komplettiert war, sollte die motorisierte Schubkarre mal durch die Wohnung flitzen.
Also die Pistole genommen, Sender ein, Empfänger ein, Fahrtregler blinkt richtig und ............... o_O

Kaum Lenkeinschlag. :eek: Regler funzt aber einwandfrei. Drei verschiedene Servos getestet, Lenkeinschlag max. 50% von Normal.
Wattn nu? "Alter Mann, haste Dual-Rate drinne oder was??" Die FlySky resettet, alles auf Anfang, alles auf Null.
Hätt ja sein können das bei den unendlichen Möglichkeiten mit der gepimpten Firmware irgendwo was "hakt".

Nüscht. Keine Änderung, grübelgrübel. :confused:

Die kleine aber feine Tactic Pistole angeschlossen, zack, läuft, alles perfekt. :eek:

OK, locker bleiben und entspannt durch die Hose atmen.

Die FlySky wieder genommen und jedes Menü und Untermenü der neuen Firmware durchgeackert.
Und das ist echt viel für so eine Pistole! Aber keine Änderung. Bloody Hell! What the f... ?? :mad:

Meine innere Stimme, die mich manchmal wirklich nervt, sagte leise aber bestimmt "Kalibrier mal den Sender neu!"
OK, Lenkrad nach rechts und halten und Enter drücken, "Cal" erscheint auf dem Display. Kanal 1 = Lenkung gewählt.
Lenkung hat normalen Mittelwert. Dann Anschlag links und Anschlag rechts, beide Endwerte werden nicht erreicht.
Die anderen Funktionen wie Gas etc. getestet, alles im grünen Bereich. Ups, Poti defekt?

Da war sie wieder, die innere Stimme: "Bevor du hier weiter rumfrickelst, nimm doch die 2te FlySky!"
Hust, stimmt, hab ja noch son Ding in Reserve. Also vorgekramt und alles verkabelt.

Natürlich klappte das Binding erst beim zweiten mal. Aber dann: Check, Kalibrierung, alles perfekt! :thumbsup:
Mit durchdrehenden Rädern durch die Wohnung, erst ein scharfer Blick von der Chefin hat mich dann eingebremst. :cool:

Warum allerdings ein Poti binnen weniger Tage ohne Benutzung die Grätsche macht, wissen wohl nur die Chinesen.

Egal, jetzt gehts ans Innenleben und die Karo.
 

Majue

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Hab mal den Hut aufgesetzt, schauen ob die Bohrungen stimmen:





Reserverad gehört natürlich dazu. ;)

Jetzt noch alles fein entgraten/schleifen und dann werde ich mich trauen zu lackieren. :confused:
Wichtig ist, dass die Karosserie gut gereinigt wird. Die Abklebefolien an den Rändern fest andrücken, damit der Lack nicht dahinter kriecht.
Wird die Karosserie mehrfarbig lackiert? Dann von dunkel nach hell lackieren.
Bin auf das Ergebnis gespannt!
 

BlackbirdXL1

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Bin auch gespannt. :eek:

Deshalb ist ja der Mog auch noch nicht lackiert, hab mich noch nicht getraut. :rolleyes:

Andererseits ........ wer keinen Schritt macht, kommt auch nicht vorwärts. ;)

"Außenlackierungen" an richtigen Fahrzeugen habe ich eigentlich immer gut hinbekommen.
Diese Karo wird mein Testobjekt bevor ich den Mog anfange, der aufwändiger im Lack wird.
 

Majue

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Meine erste (und einzige) Lexanlackierung sieht so aus:

IMG_20190412_193046.jpg

Kleine Fehler haben sich allerdings auch eingeschlichen! Aber wenn man schnell genug fährt, fällt es nicht auf. :D

Und hier das Original:

1516470997d7406054cb4c6Listing-Picture-940x625.jpg
 
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BlackbirdXL1

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Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, aber es geht weiter mit Kleinkram:



Diese 2 niedlichen Federn ersetzen die von Tamiya vorgesehenen O-Ringe in den Aufnahmen der Achsknochen.
Das bedeutet das der Knochen immer bei jedem Winkel in eine Richtung gedrückt wird und nicht rumklappert.
Eingesetzt werden sie radseitig, drücken also in Richtung Getriebe.
 

BlackbirdXL1

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Also ein paar Shims zwischen die Lager gesetzt und alles lief perfekt mit einem Höhenspiel von nahezu Null. :thumbsup:
Gerade habe ich einen Test "gefahren" und musste dabei feststellen, dass die Lenkachse 0,5mm Höhenspiel hat. o_O
Allerdings die Achse innerhalb der Kugellager, ist mir vorher nicht aufgefallen.

Sowas geht ja garnicht, das wird noch korrigiert! Ebenso geändert wird das provisorisch verwendete Tamiya Servogestänge.
Die dort verwendeten "Luftkugelköpfe" sind nicht akzeptabel, aber das stand ja schon fest.

Allein diese Kleinigkeiten machen an den Vorderrädern in der Summe gute 3mm Spiel aus.
Wobei jeder einzelne der drei Punkte für sich nicht auffällig ist.

Feinarbeiten, irgendwie mag ich das.
Vor allem freut einen immer das Ergebnis wenn man es richtig macht. :thumbsup:
 
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Hanseat85

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Bevor du noch mehr rumshimst, ein Tamiyachassis muss und darf etwas klappern, rappeln und Spiel haben. Wenn ich da meinen CC-01 sehe was der für ein Spiel in allen Teilen hat:rolleyes: aber es funktioniert. Was mich aber wundert ist das trotz des Tuningwahnes ein sehr wichtiges Teil nicht drin ist, nämlich die CVD Kardanwellen vorn! Dann gleich die Knubbel am C-Hub wegdremeln und die Kiste hat nochmal mehr Lenkwinkel. Nebenbei eines noch, die Holzreifen vom Pajero kannst du auch gleich entsorgen, taugen im Gelände nix. Bei der Pajero Karosserie passen mit etwas beschneiden 96er Carson/Absima/Ansmann Crawlerräder, ohne die Radkästen zu bearbeiten passen Reifen bis max 93mm Aussendurchmesser. ;)


p.s meine CC-01 Rappelkiste mit Isuzu Mu Karosserie (vorher Lexan Pajero) und 94er 3Racing Reifen
IMG_20190415_181253.jpg

p.p.s Lexankaro bei einem Scalecrawler :eek::thumbsdown:, nen Hardbody ist viel schöner :p
 

BlackbirdXL1

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Moinsen,

Die Knubbel sind schon weg, die CVD's im Zulauf, hatte ich bisher nur noch nicht geschrieben. :cool:

Gekauft habe ich zwar den Rally-Pajero (für 130 Euro Top), aber eigentlich wollte ich nur ein Chassis für eine ABS Karo.
Für einen "Roller" ohne alles hätte ich 10 Euro weniger zahlen müssen, aber ohne Motor und Regler usw.. :eek:

Der Wagen wird kein Crawler, eher mehr auf Strasse zugeschnitten mit leichter Geländetauglichkeit.
Den 80T Motor werde ich deshalb noch ersetzen, aber der lag hier nagelneu und ungenutzt rum.

D.h. er wird deutlich schneller werden und benötigt deshalb ein präzises Fahrwerk, soweit möglich.
Sowas hin zu bekommen macht mir Spaß, habe ich bei echten Fahrzeugen über Jahrzehnte beruflich gemacht.

Die Lexan-Karos sind ganz allgemein auch nicht mein Ding, aber die beiliegende Karo nutze ich erstmal.
Dabei bin ich bei der Lackierung nicht so für "bunte Vögel", sondern mehr für elegantes Understatement.

Was auf dem Chassis letztendlich entsteht, keine Ahnung, ich habe mich noch nicht festgelegt.
Langfristig geplant sind funktionierende Scheibenwischer und ein mitdrehendes Lenkrad.
Das zusammen mit einer schönen ABS Karo und ich bin restlos glücklich.

Hmm, irgendwie denke ich schon über ein drittes CC-01 Chassis nach ......... :rolleyes:
 
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Majue

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Der Wagen wird kein Crawler, eher mehr auf Strasse zugeschnitten mit leichter Geländetauglichkeit.
Den 80T Motor werde ich deshalb noch ersetzen, aber der lag hier nagelneu und ungenutzt rum.
D.h. er wird deutlich schneller werden und benötigt deshalb ein präzises Fahrwerk, soweit möglich.
Dafür ist das Chassis ja auch gedacht!
Ich fahre den Ford Bronco noch mit dem Standard-Motor. Teils auf der Straße und teils im Wald. Auf Sand und Splitt kann man prima driften, aber dafür benötigt man eine hohe Drehzahl. Der Nachteil ist, dass man sich auch mal überschlägt. Da ist eine Lexan-Karo weniger anfällig.
 
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