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Baubericht Axial SCX10 I mit Sawback-Karo

Dieses Thema im Forum "Scaler & Trial" wurde erstellt von Rockracer, 9. April 2017.

Schlagworte:
  1. AllRadler

    AllRadler Mitglied

    Alles gut bei deinem Axial.
    Das war auch eher für die (Mit-)Leser aus der "Bleifraktion" mit 200-300g pro Rad.

    Ich wollte kürzlich auch die Hinterachse langsamer machen und mußte überrascht feststellen, "gibt's schon".
    Der Vorbesitzer hatte wohl das Feature auch vergessen zu erwähnen. Jetzt werde ich nie wissen, wie sich ein normaler Honcho fährt. :D
    Ich hatte ja eigentlich auch keine Beschwerden beim Bergauf- oder Bergabfahren. War nur Ehrgeiz "noch besser" zu werden.
     
  2. Rockracer

    Rockracer Mitglied

    ja, das Leben ist voll mit Überraschungen :D Ich kenne das von meinem R1, den ich auch gebraucht gekauft habe. Ich wollte um 7 Grad geneigte C-Hubs für vorn kaufen und habe zum Glück noch einmal genau hingeschaut und festgestellt, dass die schon vom Vorbesitzer verbaut wurden ;)
     
  3. Rockracer

    Rockracer Mitglied

    Karosserie

    Wie eingangs schon erwähnt, habe ich die Gmade Sawback Karosserie bestellt (GM40020). Die Karo ist sehr nah an den Willy’s Jeep angelehnt, weicht im Detail aber leicht davon ab. Gmade-Teile bestelle ich normalerweise direkt bei junfac in Korea. Bei so großen Teilen wie einer Karo wird aber das Porto zu teuer, so dass ich diese in D bei tamico bestellt habe.

    Ich habe noch den Käfig dazu bestellt, den es seit Auflage des Sawback Sport gibt (GM40044). Der Käfig ist aus Kunststoff und war leider etwas verzogen, so dass er nicht ganz auf die Karo passte. Beim Versuch, ihn unter Wärmezufuhr (Heißluftföhn) in die richtige Position zu biegen, ist er an einer Stelle gebrochen :( Dort war die Strebe hohl, offenbar ein Produktionsfehler. Ich habe einen Metallstift eingeklebt und jetzt hält der Käfig wieder zusammen.

    Beim Sawback bietet sich wegen den Ähnlichkeit zum Willy’s eigentlich eine militärische Ausgestaltung an, aber ich habe trotzdem für eine zivile Variante entschieden (wobei ich mir ein paar Army Stars nicht verkneifen konnte ;)). Ich habe lange überlegt, welche Farb-Kombination ich nehmen soll. Zwischenzeitlich war Kupfer (PS-14) mein Favorit, aber auf der Zielgeraden bin ich dann noch auf Aluminium-Effekt blau (PS-49) umgeschwenkt. Ich habe von außen noch mit PS-55 mattiert, damit gefällt es mir noch ein bisschen besser. Den Rahmen der Windschutzscheibe habe ich auch blau lackiert, in schwarz gefiel er mir nicht. Allerdings hält hier die Lexanfarbe nicht besonders gut. Da hätte ich wohl erst mit einer Kunststoffgrundierung vorarbeiten müssen :oops: ...

    Der Innenraum ist weiß (PS-1), damit die schwarzen Instrumentenaufkleber zur Geltung kommen (ja ich weiß, echte Freaks bauen scalige Instrumente ein). Die Ladefläche habe ich noch von außen schwarz lackiert.

    Vorn passen sehr gut Scheinwerfer von Reely rein, die es beim großen C zu kaufen gibt (215082 - 62).

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    Als Blinker und Rücklichter habe ich LED-Reflektoren (2450.5100) und passende Abdeckkappen vom großen C verwendet (2450.0200, 2450.0700). Lasst Euch bitte nicht vom Produkbild bei Conrad irritieren

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    In Wirklicheit sehen die Abdeckkappen (zusammen mit den Reflektoren) so aus:

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    Und so sieht das Gesamtergebnis aus:

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    PS: Lasst Euch bitte nicht von dem Lappen irritieren, damit wird noch etwas versteckt, was ich erst später fertiggestellt habe, vielleicht hat der ein oder andere ja schon eine Vermutung ;) und es sind schon ein paar Löcher für das Zubehör vorgebohrt, auch dazu später mehr ...
     
  4. Rockracer

    Rockracer Mitglied

    Fahrer und Beifahrer

    Ich finde die Sawback-Karo auch deswegen so gut, weil der Innenraum so gestaltet ist, dass man eine (nahezu) komplette Fahrerfigur einsetzen kann. Oft bekommt man ja nur Kopf und Schultern oder maximal einen Oberkörper hinein. Bei der Dingo-Karo ist z.B. nur ein kleines Stück der oberen Sitze ausgeformt. Da ist der Sawback schon sehr viel näher an der Realität :thumbsup:

    Die Suche nach einem passenden Fahrer gestaltet sich allerdings nicht ganz einfach. Hier gibt es in manchen Berichten eine heiße Diskussion bzgl. des Maßstabs. Es gibt sehr viele Kollegen, die damit argumentieren, dass der Sawback ein 1:10-Modell ist und dass man deswegen auch einen 1:10-Fahrer einsetzen muss, also umgerechnet irgendwas um die 18 cm (--> 1,80 m in 1:1). Hört sich soweit logisch an, aber warum sehen die 1:10 Figuren im Sawback dann so verdammt klein aus?

    Ganz einfach, weil der Sawback nicht 1:10 ist! Wenn man mal die Original-Maße eines Willy’s ins Verhältnis zu den Sawback-Maßen setzt, dann landet man grob bei 1:7. Das bedeutet wiederum, dass ein Fahrer ungefähr 25 cm groß sein muss, um optisch richtig ins Bild zu passen. Man kann das auch noch anders plausibilisieren: in 1:1 ist der Willy’s ca. 1,80 m hoch, d.h. wenn ein echter Fahrer daneben steht, ist er in etwa so groß, wie das Auto hoch ist. Das sollte dann auch beim Modell der Fall sein und der obere Rahmen der Scheibe steht beim aufgebauten Modell ca. 24 cm hoch.

    So, nachdem die benötigte Größe feststeht, muss man „nur“ noch eine passende Figur finden. Und dabei stellt man leider sehr schnell fest, dass 25 cm nicht gerade eine gängige Größe für (Action-)Figuren ist. Das größte Auswahl findet man im Bereich 1:10 (7 inch bzw. 18 cm). Das große Angebot in diesem Maßstab erklärt sicherlich auch, warum so viele zu kleine Fahrer im Sawback unterwegs sind ;) Im Bereich 1:7 (10 inch bzw. 25cm) ist das Angebot sehr klein. Erst bei 1:6 (12 inch bzw. 30 cm) wird die Auswahl wieder größer, aber das ist dann schon wieder ein bisschen zu groß ...

    Ich habe mehr oder minder durch Zufall eine Serie von Star-Trek Figuren gefunden, die im Bereich von 9 inch liegen (Hersteller Playmates) und von der Größe her recht gut passen. Ich bin zwar Star Trek Fan, aber ist meines Erachtens nicht so richtig scalig, einen Fahrer in Star-Trek-Uniform ans Steuer zu setzen. Zum Glück gibt es in der Serie ein paar Figuren aus den Kino-Filmen „Der erste Kontakt“ und „Der Aufstand“, die halbwegs normal gekleidet sind. Zefram Cochrane konnte ich in der Bucht für ca. 15 EUR ergattern, Anij habe ich gebraucht in USA für ca. 20 EUR inkl. Porto bekommen.

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    Ich habe noch ein wenig mit Textilfarbe, Edding und Tamiya-Farbe nachgeholfen und nun passen sie besser ins Farbkonzept und gefallen mir ganz gut :)

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    PS: wer sich fragt, warum Zefram nur eine Hand hat, der muss sich noch ein wenig gedulden, die Auflösung kommt später ;)

    Die Beweglichkeit ist okay, man kann die Figuren ohne Probleme auf den Sitz setzen. Und falls die Beweglichkeit nicht ausreicht, kann man recht einfach mit dem Heißluftföhn nachhelfen. Befestigt werden die beiden Figuren mittels einer Zentralschraube im Allerwertesten:rolleyes:

    Da die Karo im Fußraum dann doch nicht vollständig ausgeformt ist, muss man den Figuren entweder die Füße amputieren oder ein Loch in den Fußraum der Karo schneiden. Ich habe mich für letzteres entschieden. Anschließend musste ich aber leider dann auch noch die Füße amputieren, weil ansonsten der große Akku nicht gepasst hätte :(
     
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  5. Rockracer

    Rockracer Mitglied

    Mitlenkendes Lenkrad

    Um den Scale-Eindruck zu steigern, habe ich überlegt, wie ich ein mitlenkendes Lenkrad realisieren kann. Die Grundidee ist schnell gefunden, man benötigt einen Micro-Servo, den man mit dem Lenkservo koppelt. Ich habe die Kopplung über ein Y-Kabel realisiert (alternativ könnte man auch einen separaten Kanal im Empfänger nehmen und diesen über den Sender mit dem Lenk-Kanal mischen).

    Ein wenig Kopfzerbrechen hat mir die Befestigung des Servos an der Karo bereitet. Es war schnell klar, dass ich einen Alu-Winkel dafür nehme, den ich auf den passenden Winkel aufbiege. Als ich diesen aber mit zwei Schrauben fest an der Karo verschraubt hatte, wurde die Karo dadurch zum Resonanzkörper für das Betriebsgeräuschs der Servos und das störte mich gewaltig. Also habe ich die Aufhängung des Servo mit Moosgummi und O-Ringen entkoppelt und nun ist es deutlich leiser ;)

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    Als Lenksäule habe ich eine M3-Schraube genommen, deren Gewinne ich am unteren Ende auf M2 verkleinert habe, damit ich sie direkt im Servo verschrauben kann (mit Loctite gesichert). Das Lenkrad selbst habe ich auf der Lenksäule mit einer Kontermutter festgesetzt, damit es sich auch wirklich dreht.

    Nun musste noch Zefram ein wenig leiden, denn im Originalzustand war er nicht beweglich genug, um die Lenkbewegung nachvollziehen zu können. Dazu habe ich seinen Oberarm komplett entfernt und ein Draht eingesetzt, den ich noch ein wenig mit Watte umwickelt habe. Dann war noch die Frage zu lösen, wie ich seine Hand am Lenkrad befestige. Ich habe die Hand zunächst mit dem Heißluftföhn formbar gemacht und besser an das Lenkrad angepasst und dann zum Shoe Goe gegriffen. Bis jetzt hält es sehr gut, das liegt sicherlich auch daran, dass Shoe Goe nach dem Kleben ein bisschen flexibel bleibt.

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    und so sehen die beiden dann im Fahrzeug aus:)

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    PS: natürlich kann man ein mitlenkendes Lenkrad auf Bildern nicht so richtig genießen:rolleyes:, deswegen werde ich später noch ein Video nachreichen ;)
     
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  6. Rockracer

    Rockracer Mitglied

    Scale-Zubehör

    Zunächst habe ich mich entschieden, die Ladefläche mit Riffelblech zu verkleiden. An den Seiten dient das Riffelblech vor allem der Stabilisierung des Käfigs, denn ich hatte ein wenig Angst, dass er ansonsten aus dem Lexan ausreißen könnte. Deswegen habe ich auch von unten ein Stück Alu gegengelegt. Der Käfig wird nun nicht mehr mit einem Splint gesichert, sondern von unten verschraubt.

    Bei der Auswahl des passenden Riffelblechs tauchte wieder das Maßstab-Problem auf. Bei einem 1:1-Blech ist eine Träne ca. 3,2 cm lang, im Maßstab 1:7 müsste eine Träne dann ca. 0,45 cm lang sein. Bei den einschlägigen Modellbau-Shops habe ich nur Riffelblech Tränen von max. 0,22 cm gefunden und das sieht beim Sawback zu mickrig aus. Ich habe dann im Baumarkt ein noch Blech gefunden, welches ich verwendet habe. Die Tränen sind mit 0,7 cm zwar etwas zu groß (ca. 1:4,5), aber das gefällt mir besser als zu klein.

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    Die Ladefläche sah etwas leer aus, weswegen ich noch ein paar Dinge ergänzen wollte. Auch bei der Suche nach geeignetem Zubehör macht sich sehr schnell wieder der besondere Maßstab des Sawback negativ bemerkbar. Das meiste Zubehör gibt es in 1:10 und das ist in den allermeisten Fällen zu klein ...

    Trotzdem habe ich es geschafft, den Sawback mit den wichtigsten Dingen auszustatten ;)

    Bierkiste
    Die gängigen Bierkisten aus dem Scale-Zubehör sind zu klein. Ich habe zum Glück von Krombacher einen Flaschenöffner im nahezu perfekten Maßstab gefunden. Eine Kiste ist in 1:1 ca. 40x30x20 cm und der Flaschenöffner hat 6x4,5x4,5, d.h. grob gerechnet 1:7, lediglich die Höhe fällt etwas aus dem Rahmen, aber das stört den optischen Eindruck nicht. Zur Befestigung habe ich eine Schraube in dem Blech des Flaschenöffners mit einer selbstsichernden Mutter verschraubt. Diese Schraub wiederum kann ich dann an der Karo von innen mit einer weiteren Mutter befestigen.

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    Isomatten
    Auch die angebotenen Isomatten sind zu klein. Außerdem kann man die ganz einfach selbst machen. Ich habe dazu 2mm Moosgummi in 8,5 cm Breite geschnitten (=ca. 60 cm in 1:1). Als Gurt habe ich zwei Kabelbinder benutzt. Echte Gurte sind natürlich schöner, aber die Kabelbinder haben einen Vorteil: ich kann damit die Matten direkt auch an der Karo befestigen. Hierzu habe ich einfach zwei Löcher recht nahe beieinander gebohrt und den Kabelbinder von innen durchgezogen.

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    Schaufel
    Natürlich sind auch die angebotenen 1:10 Schaufeln zu klein. Ich habe versucht, selbst eine Schaufel zu bauen, aber das Ergebnis hat mich nicht überzeugt. Ich habe dann eine passende folgende Schaufel von Yeah Racing gefunden (YA-0360). Ist zwar nur aus Plastik, dafür aber mit 12 cm genau passend. Die Befestigung an der Karo erfolgt auch hier über zwei Löcher in der Karo, durch die ein Kabelbinder gezogen wird.

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    Motorsäge
    Es gibt von Stihl einen Schlüsselanhänger (sogar mit Sound) für ca. 7 EUR.

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    Das Teil passt von den Maßen her recht gut (10 cm Länge), aber eine Sache fällt sofort auf, nämlich dass keine Kette montiert ist. Ich habe in einem anderen Thread ein Idee gefunden, wie dieses Manko behoben werden kann. Für die Umsetzung braucht man Geduld und eine ruhige Hand ;)

    Zunächst einmal muss man das das Schwert aus der Säge entfernen. Dieses ist innen verklebt. In dem anderen Bericht hieß es, dass man das Schwert mit leichten Bewegungen lösen kann. Ich habe das Schwert mit dieser Methode auch los bekommen, aber irgendwie sah es ziemlich kurz aus und ich wusste nicht, wie ich es danach wieder verkleben sollte. Also habe ich die Säge entkernt und den „Soundgenerator“ rausgeworfen (obwohl ich gern mal ausprobiert hätte, ob ich es irgendwie schaffe, den Sound über die Funke zu steuern ...). Dazu empfiehlt sich die Unterstützung durch einen Heißluftföhn, denn das Ganze ist sehr großzügig verklebt. Als ich freien Zugriff auf das Innere hatte, konnte ich folgendes feststellen:

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    Damit war schon mal klar, dass ich das Schwert nicht wieder einkleben konnte :(

    Nun aber zu eigentlichen Zweck der Aktion. Die Idee ist, einen Kabelbinder als Kette zu verwenden. Dazu habe ich einen etwas breiteren Kabelbinder genommen und auf beiden Seiten den Rand abgeschnitten. Man kann keinen Kabelbinder nehmen, der von vornherein die richtige Breite hat, weil die Ränder nicht gezahnt sind und das sieht dann später doof aus.

    Wenn man den Kabelbinder auf die passende Breite geschnitten hat, muss man auf der nicht gezahnten Seite mittig der Länge nach eine Nut schaffen. Ich habe dazu Dr.Emel mit einer Trennscheibe benutzt, damit ging es ganz gut. Den so vorbereiteten Kabelbinder habe ich mit Sekundenkleber auf dem Schwert befestigt. Man muss dabei gut aufpassen, dass die Kette gerade auf dem Schwert ist (was auf einer Seite leider nicht ganz geklappt).

    Nun muss man das Gehäuse noch etwas ausschneiden, damit das Schwert mit Kette hineinpasst. Die Befestigung des Schwerts an der Säge habe ich per Schraube gelöst. Diese Schraube dient gleichzeitig auch als Befestigungspunkt der Säge am Chassis, denn die Schraube ist so lang, dass ich einen Kabelbinder herumführen und die Säge festzurren kann.

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    Bezinkanister
    Ich musste ein wenig länger suchen, aber dann habe ich in Bucht einen Anbieter gefunden, der Benzinkanister in 1:8 anbietet. Der Preis war mit 6 EUR auch okay. Ich habe in blau bestellt, das passte aber farblich nicht ganz zum Rest, so dass ich den Kanister noch schwarz lackiert habe.

    Unten habe ich zwei Löcher gebohrt und M3-Gewinde reingeschnitten, so dass ich den Kanister aus dem Inneren der Karo mit zwei Schrauben befestigen kann.

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    Nummernschilder
    Ich habe eine Seite gefunden, auf der man sehr komfortabel Nummernschilder in jedem beliebigen Maßstab gestalten und ausdrucken kann (Nummernschildgenerator). Die gedruckten Schilder habe ich noch mit Folie vor Nässe geschützt und auf eine Aluplatte verklebt. Tauchfahrten werden die zwar nicht überstehen, aber man hat auch schnell ein paar Neue ausgedruckt ;)

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    Reserverad
    Dem Kit liegt ein vollwertiges Reserverad bei (Felge und Reifen). Ich wollte nicht noch einen weiteren Satz von den Beadlock-Felgen kaufen, deswegen habe ich eine der Original-Felgen in weiß lackiert. Das Rad ist mit einer Schraube am Heck befestigt. Es gibt sicherlich elegantere Lösungen (mit einem richtigen Halter), aber es erfüllt seinen Zweck.

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    Gesamtergebnis
    Und hier die Bilder vom Gesamtergebnis:

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  7. AllRadler

    AllRadler Mitglied

    Hallo Rockracer,

    Der Wagen ist ja wirklich super geworden. Jetzt weiß ich, wie ich meine kleine Stihl noch aufwerten kann. :thumbsup: Schade dass der Sound über Bord ging, der macht immer wieder Laune.
    Die Veränderung der Puppen für ihre neue Abenteurer-Rolle ist auch genial.

    Eine Kleinigkeit stört mich aber an deinen Nummernschildern: Der Landkreis ROsenheim liegt nun mal im schönen Bayern am Alpenrand und nicht in NRW!
    (Sorry, tut einfach in der Seele weh :confused:)
     
  8. Rockracer

    Rockracer Mitglied

    ja, danke, ganz fertig bin ich ja noch nicht (Licht&Sound kommen noch und die "Hochzeit" von Chassis und Karo steht ja auch noch an)

    Es deutet sich schon an, dass ich noch mal was wegen des Gewichts machen muss (Karo ist recht schwer), aber das war ja eigentlich schon klar. Es wird Dich sicherlich freuen zu hören, dass ich dafür auch Beeftubes ins Auge gefasst habe ;)

    zum Nummernschild: ja, ist schon klar, dass ich da nicht ganz Scale unterwegs bin ;) Das ist ein bisschen künstlerische Freiheit, die ich mir da gegönnt habe, denn ich komme nun mal nicht aus Bayern, sondern aus dem schönen NRW :D
     
  9. Rockracer

    Rockracer Mitglied

    Verdeckte Karosseriebefestigung

    Natürlich ist es bei einem echten Scaler ein Unding, Löcher in die Karo zu bohren und reguläre Karosteher zu verwenden. Eine verdeckte Befestigung ist angesagt und dafür gibt gibt es diverse Möglichkeiten: Klett, Magnete, Scharniere, etc.

    Sicherlich wird mein Fahrstil mit einem Scaler etwas defensiver als mit meinen Monstertrucks und Crawlern sein, aber ich konnte mich trotzdem nicht mit Klett oder Magneten anfreunden, auch wenn einige Kollegen darauf schwören. Ich habe mich stattdessen dazu entschlossen, die in meinem Fundus vorhandenen Karo-Steher zu nutzen. Ich habe diese an Winkel geschraubt und mit Shoe Goo in die Karo geklebt. Die Steher werden in die Löcher der Alubleche am Rahmen eingeschoben. Hinten werden sie mit den üblichen Karo-Clips gesichert.

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    Vorn war ich besonders kreativ :) Da dort wenig Platz ist, waren mir Clips zu „fummelig“. Deswegen habe ich ein Gewinde in die Steher geschnitten und kann die Karo nun mit M6-Mutter festschrauben. Da über die Steher noch keine horizontale Stabilisierung der Karo gegeben ist, habe ich die Original-Karohalter mit einem U-Profil überzogen und ein etwas größeres U-Profil in die Karo geklebt. Die beiden Profile passen genau ineinander und schaffen die horizontale Stabilität.

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  10. Rockracer

    Rockracer Mitglied

    Sender und Empfänger

    In Anbetracht der geplanten Elektronik (Winde, Licht, Hupe) benötige ich einen Sender bzw. Empfänger mit ausreichend Kanälen. Wenn man dafür nicht allzuviel Geld ausgeben möchte, landet man recht schnell bei der FlySky GT3B bzw. genauer gesagt bei einer gehackten FlySky GT3B. Es ist schon der Wahnsinn, was man die Fernbedienung für ca. 35 EUR leistet, nachdem man sie gehackt hat (8 Kanäle). Für einen solchen Funktionsumfang muss sonst dreistellige Summen ausgeben.

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    Richtig genial ist, dass man auch die Empfänger für einen Spottpreis bekommt, 6-Kanal für 8 EUR (FS-R6B), 8-Kanal für ca. 13 EUR (FS-R9B). Damit sind den Steuerungsmöglichkeiten (fast) keine Grenzen gesetzt.

    Voraussetzung ist natürlich, dass man eine andere Software aufspielt. Im Netz gibt es genügend Anleitungen dazu (z.B. Flysky GT3B Hack – Umbauanleitung (deutsch/englisch)). Man benötigt dafür noch einen Programmer (STM8S, unter 10 EUR) und einen PC. Am Sender muss man noch ein Kabel anlöten. Dazu noch ein kleiner Tipp: in manchen Berichten steht, dass es ausreicht, drei der vier vorhandenen Anschlüsse mit dem Programmer zu verbinden. Ich habe es so nicht ans Laufen gebracht. Erst als ich den vierten Anschluss verbunden hatte, klappte es problemlos.
     
  11. eifelturm

    eifelturm Mitglied

    habe kurz eine frage betreffend des metall lenkgestänges. entweder habe ich es überlesen oder es steht wirklich nicht...

    dort hast du das plastik servo horn dran. dieses dient sozusagen als servo saver. also wenn zu viel kraft rausgeht, bricht das servohorn? korrekt?
    oder wird da noch etwas dran gemacht?

    danke und gruss
    eifi
     
  12. Rockracer

    Rockracer Mitglied

    Hallo Eifi,

    nein, das ist ein Alu-Servohorn. Einen Servo-Saver habe ich nicht. Ist bei einem Scaler auch eher unüblich, da werden i.d.R. ja keine hohen Geschwindigkeiten erreicht und großartige Abflüge/Stürze stehen normalerweise auch nicht auf dem Programm ;)
     
  13. eifelturm

    eifelturm Mitglied

    Hehe das mit der geschwindigkeit ist mir klar :p

    Aber die kraft einwirkungen durch das lenken im gelände oder wenns etwas matschig ist.
    Kann der servo dadurch keinen schaden nehmen... (sorry für die blöde frage)

    Noch eine 2. Frage. Du hast nun nur aif der vorderachse die zahnräder des "diffgehäuses" geändert?
     
  14. aircooled

    aircooled Autor

    Der Servo Saver soll ja das Servo vor ploetzlichen Schlaegen auf die Lenkung schuetzen. Das kommt bei 1-2km/h wirklich selten vor ;)
    Leider macht er die Lenkung aber auch sehr weich, verhindert eventuell eine Lenkbewegung gegen einen Widerstand. Das will man natuerlich nicht. Da nimmt man lieber ein hochwertiges Servo, dass das auch aushaelt.
    Auch im 1:10er Buggy Wettweberh war mir Praezisikn wichtiger als Schutz, da bin ich auch ohne gefahren
     
  15. eifelturm

    eifelturm Mitglied

    ahaaaaa oke danke @aircooled und @Rockracer :)
    das wusste ich nicht, dass der Servosaver vor schlägen schützt. ich dachte der schütz den servo neben den schlägen auch vor überbelastung.

    habe mir ein 20kg servo bestellt. denke dieses mag da schon etwas aushalten :D
     
  16. aircooled

    aircooled Autor

    Allerdings hat Stellkraft nichts mit Qualität zu tun
     
  17. eifelturm

    eifelturm Mitglied

    Mal sehen wie lange es hält :) die leute aif youtube waren damit zufrieden.

    Ansonsten kaufe ich mir ein savöx.
     

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