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Buggy Aircooleds Yokomo YZ-2 DTM3 - jetzt wirds ernst ;)

Dieses Thema im Forum "Buggy" wurde erstellt von aircooled, 5. August 2019.

  1. aircooled

    aircooled Autor

    So, nachdem ja eine Weile "Low Budget" angesagt war, mach ich jetzt bei 2WD doch ernst. Irgendwie brauche ich etwas vernünftiges für regelmässige Übungsrunden und eine solide, bekannte Basis für die erforderlichen Abstimmungsarbeiten für die Strecke.

    Die Wahl fiel auf den aktuellsten Yokomo 2WD, den es seit letzten Freitag offiziell zu kaufen gibt und heute morgen in meinem Büro auf mich wartete :)

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    Wie bei Wettbewerbsbuggys üblich, mussten Felgen und Reifen separat gekauft werden, also hab ich vorsichtshalber mal 2 Satz dazu legen lassen.

    Ein kurzer Blick in den Kit (immer wieder ein tolles Gefühl so einen Karton das erste Mal zu öffnen)

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    Öle und Fette scheinen dabei zu sein, dennoch werde ich zu Losi Ölen greifen - alleine schon wegen der Vergleichbarkeit. Aber, gebaut wird noch nicht, den nehme ich am Samstag mit in den Urlaub, da habe ich ausreichend Zeit :)

    Warum der Yokomo? Mh, eigentlich hätte ich ja zu einem Xray oder Asso greifen müssen, die am häufigsten eingesetzten Fahrzeug bei unserer Strecke. Der Asso wäre auch noch ein paar Euro günstiger gewesen. Aber das finde ich langweilig.

    Ausserdem heisst es, dass die Verarbeitung und der Kunststoff noch einmal deutlich besser sein als als bei Team Associated. Das kann ich zumindest anhand der Yokomo Kugelköpfe bestätigen, die nach und nach in allen meiner Autos verbaut werden. Präzise, ohne Spiel, nix leiert aus, einfach top. Hoffentlich ist der Rest auch so ;)

    Und, ganz ehrlich, ich kann das ganz blaue Alu von Asso auch nicht mehr sehen. Das ist inzwischen schon sehr 1998 ;) Aber das ist mein persönliches Ding.

    So, noch eine Woche, dann sollte man bisschen was sehen
     
  2. aircooled

    aircooled Autor

    Da ich im Urlaub ja nur bedingt Zeit und Equipment habe, hatte ich heute noch schnell die Karosserie zerkleinert und lackiert.

    Mangels Zeit, Kreativität, Können, Farbe und Lust, wurde es auch nur einfarbig. Aber wenigstens mit Chrome Spray.

    Ok, sieht in echt besser aus als auf dem Bild, aber poliertes Chrom eines Oldtimers sieht nochmals anders aus. Für meine Zwecke reicht es.
    Bei Gelegenheit bekommen die „Scheiben“ noch einen Rahmen und die Ecken und Kanten werden schöner geschliffen

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  3. Stefan D.

    Stefan D. Mitglied

    Chrome ist immer so ne Sache und in Echt wird es ja auch nicht lackiert! ;)
    Find das Ergebnis vom Bild aber nicht schlecht! :thumbsup:
     
  4. aircooled

    aircooled Autor

    Man sieht hier auch, dass die Karosseriequalität ein limitierender Faktor ist.
    JConcepts ist halt nicht Tamiya und weisst einige Unebenheiten und Ungleichmässigkeiten auf
     
  5. aircooled

    aircooled Autor

    Seit gestern bin ich auf der schönen Insel Föhr im Urlaub, den Bausatz und etwas Werkzeug natürlich im Gepäck. Mit im Gepäck waren noch zwei pubertierende Mädels und ein zweieinhalb jähriger, meine Frau kommt hingegen erst Morgen nach. Daher war ich dann doch überrascht, wie schnell ich mal ein paar Minuten für die ersten Bauteile gefunden habe :)

    Auch wenn die Zeit drängt - wer weiss, wann die Ruhe vorbei ist - eine gute Vorbereitung muss sein

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    Wie heute üblich, präsentiert sich der Kit fein säuberlich in einzelne Tüten verpackt, natürlich immer schön als einzelne Baugruppen.

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    Da möchte ich mich auch gleich bei den zwei Japanern bedanken, die sich die Mühe gemacht haben, alles fein säuberlich zu verpacken

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    Da kann man auch gleich loslegen und "Zack", ist schon die Lenkung (natürlich kugelgelagert und absolut spielfrei) und der vordere Bulkhead verbaut.

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    Und schon nach wenigen Bauteilen lässt sich sagen, dass die Qualität der Teile und des Kunststoffs herausragend ist. Alles passt, die Schrauben sind hochwertig, und der Faser-verstärkte Kunststoff vermittelt wunderbar, wann die Schraube ordentlich festsitzt, ohne dass Gefahr besteht sie zu überdrehen.

    Die Anleitung springt ans andere Ende des Chassis, und die hinteren Schwingen werden montiert. Eine Wohltat für meine, von vielen blau eloxierten Teilen geschundenen Augen: Alu im freundlichen Schwarz, teilweise mit schönen abgefrästen Kanten.

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    Als Kind der 70er ist dies mein erster Bausatz, der über Einsätze in den Schwingenhaltern verfügt, so dass Spur, Nachlauf, Anti-Squad, etc exakt eingestellt werden kann. Viel Raum für feinste Abstimmung, oder viel Raum sich das Setup zu versauen ;)

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    Weiter geht es mit dem Getriebe, zuerst mit dem Kugeldiff, welches der Dirt-Version beiliegt. Die Carpet-Edition hat ein Kegeldiff. Das wäre auch deutlich einfacher zu bauen, aber ich bevorzuge immer Kugeldiffs, besonders wenn sie so hochwertig konstruiert sind. Da sind die von Kyosho nicht ganz so nett.

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    Ein weiterer Unterschied zwischen Dirt und Carpet Version, ist das Getriebegehäuse und somit auch teilweise die Innereien. Bei meinem lagen beide Varianten dabei, wobei ich natürlich die Dirt Version verbaue.
    Beiden gemeinsam sind die Aluwellen, damit alles schön leicht ist.

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    Da auch hier alles super sitzt, ist das Thema Getriebe auch schnell abgehakt. Sehr schön, dass die Konstrukteure auch an den Schrauber gedacht haben, und das Diff sehr Wartungsfreundlich gut zugänglich machen.

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    Apropos Diff, dessen Lager sitzen in kleinen Lagerschalen, die in die Getriebegehäuse eingesetzt werden. So kann sogar die Höhe des Diffs, und somit der Schwerpunkt noch an die Strecke angepasst werde.

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    Der Slipper ist wieder ganz herkömmlich aufgebaut...

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    ... so dass die hintere Getriebebox mit Motorhalter und Dämpferbrücke aus 4mm Kohlefaser bald komplettiert ist.

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    Noch schnell die ganze Einheit an die Chassisplatte schrauben, zwischendurch noch kurz an den Strand, dann noch zum Abendessen mit den Kids und schon bin ich fertig für heute
     
  6. aircooled

    aircooled Autor

    Ehefrau und Schwiegermutter sind inzwischen auch angekommen, müssen sich aber erstmal ausruhen. Zeit zum Basteln

    Wo war ich stehengeblieben? Ach ja, wir hatten "Richtfest"

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    Zeit also für die Akkubefestigung. Die funktioniert mit Schnellverschluss, der Akkuwechsel wird durch einfaches Anheben der kleinen Dreiecke ermöglicht. Und natürlich kann man die ganze Konstruktion auch weiter vorne oder hinten platzieren, damit man bisschen mit der Gewichtsverteilung spielen kann.

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    Als nächstes kommt wieder die Vorderachse... Die Achsschenkel sind schon etwas komplexer aufgebaut als bei einem alten Grasshopper, auch hier wird mit diversen Distanzscheiben auf max. Einstellbarkeit gesetzt. Und diverse Einsätze für die C-Hubs lassen unterschiedliche Nachlaufwinkel zu. Ich verwende den größten, mit 5 Grad.

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    Und schon fertig

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    Keine Ahnung wie das bei anderen modernen Fahrzeugen ist, die Querlenker Stifte sind ordentliche 3,5 mm stark und werden praktisch nur durch den kleinen Frontbumper fixiert. Da werde ich mal sehen, ob ich das bei meinem Optima Mid auch so nachbauen kann.

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    Somit haben wir wieder ein neues Zwischenresultat

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    Eine Frage stelle ich mir dennoch... Mit gefühlt dutzenden Distanzscheiben wird eine Änderung an der Strecke zum Risiko. Wenn da was auf den Boden fällt...
     
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  7. aircooled

    aircooled Autor

    Alle sind im Bett, der Esstisch ist schnell wieder belegt :)

    Der Spass geht bei den hinteren Achsschenkeln weiter - auch hier wieder mit vielen möglichen Befestigungslöchern, Einsätzen und Distanzscheiben.

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    Ich bin ja immer noch fasziniert, was man heute an Möglichkeiten hat, die Karren einzustellen, bzw verstellen. Da wird die Pflege eines Setup Sheets wirklich zur Pflicht um da den Überblick zu bewahren.

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    Die letzten Teile für heute sind die Spurstangen, bzw oberen Querlenker. Gewindestangen aus Stahl, natürlich mit recht-/links Gewinde, und sogar dem entsprechenden Einstellwerkzeug im Baukasten.

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    Und damit man sich nicht Blasen an den Händen holt, liegt noch ein kleiner Einsatz für den Steckschlüssel dabei, mit dem man die Kugelköpfe bequem aufbringen kann.

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    Der letzte Zwischenstand für heute sieht auch schon nach Buggy aus

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  8. Stefan D.

    Stefan D. Mitglied

    Jetzt schon im Bett... o_O unsere Siebenjährige denkt noch nicht mal dran, um diese Uhrzeit müde zu sein! :rolleyes:

    Schönes Chassis übrigens! :thumbsup:;)
     
  9. aircooled

    aircooled Autor

    Die Entschuldigung meiner Frau: sie ist die letzte Nacht 860 km gefahren. Die Entschuldigung der Teenager: Netflix auf dem Handy im Bett ;)

    Und eine Wohltat mal wieder an einem modernen Wagen zu schrauben, ohne Putzen, Reparieren, Ersetzen, ... ;)
     
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  10. aircooled

    aircooled Autor

    Weiter gehts im Monolog... ;)

    Zum Abschluss stehen die Dämpfer an, sind auch ausreichend Teile die einen mal ein Stündchen beschäftigen können. Für mich auch wieder schön: Kolbenplatten werden wie bei den meisten hochwertigen Dämpfern mit einer Schraube befestigt, nicht mit bescheuerten E-Clips.

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    Auch wenn dem Kit entsprechendes Öl beiliegt, greife ich zu anderem, einfach um später eine bekannte Basis zu haben. Das 35er für vorne, das 30er geht in die hinteren Dämpfer.

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    Der Rest ist dann nur Fleißarbeit

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    Die Befestigung der Dämpfer ist dann natürlich schnell erledigt, ich wundere mich nur ein wenig über die untere Befestigung am hinteren Querlenker. Viele kleine Details an dem Wagen machen ja Sinn, warum Yokomo jedoch diese Einsätze verwendet, ist mir ein Rätsel. Scheinen mir keinen Mehrwert oder zusätzliche Einstellmöglichkeiten zu bieten. Ausser, dass man das Kunststoffteil natürlich gegen eines aus Alu tauschen kann - wohl eines der wenigen "Tuningteile" welches ich mir bei Gelegenheit anschaffen werde.

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    Und schon steht die Karre auf eigenen Füßen, Reifen und Elektronik folgen dann wenn ich ich wieder daheim bin

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    Jetzt ist erstmal wieder Funkstille, leider war der Zusammenbau zu schnell erledigt. Jetzt muss ich mich wohl doch noch 10 Tage mit meiner Familie beschäftigen ;)
     
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  11. Jojo81

    Jojo81 Mitglied

    Bestell doch schnell noch was bei Metz oder Kleinkram oder so:D
     
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  12. aircooled

    aircooled Autor

    Keine gute Idee, sagt meine Frau ;)
     
  13. Jojo81

    Jojo81 Mitglied

    Man fragt doch nicht ob man darf;)
     
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  14. Joungmerlin

    Joungmerlin Mitglied

    Wenn ich das jetzt richtig gesehen hab hast du vier Positionen unten an den Querlenkern. Diese sind Seher nah zusammen. Damit die Verschraubung vernünftig hält machen die Einsätze schon Sinn.

    Ich weiß jetzt nicht, wie Yokomo die Positionen zählt. Von innen nach aussen oder anders rum.
    Der Einsatz ist wenn man von Aussen zählt und man ihn nach Baukasten einsetzt für Position 1 & 3. Für die Positionen 2 & 4 musst du den Einsatz drehen.
     
  15. aircooled

    aircooled Autor

    Klar, das stimmt schon und das verstehe ich. An der Vorderachse habe ich 3 Positionen, die sich deutlicher von einander unterscheiden. Ob eine Änderung der Position um 1mm eine spürbare Veränderung bringt, das muss ich sicherlich mal ausprobieren, bezweifle es aber bei meinen Fahrkünsten ;)
     
  16. Indianma$$aka

    Indianma$$aka Mitglied

    Immerhin durftest du den Bausatz mitnehmen, bei waren es nur Felgen, die ich bearbeiten konnte.
     
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  17. Etosch

    Etosch Mitglied

    tsts: "Lieber um Verzeihung bitten, als keine Erlaubnis bekommen!"
     
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  18. Indianma$$aka

    Indianma$$aka Mitglied

    habe ich schon zu oft gemacht ..... :)
     
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  19. aircooled

    aircooled Autor

    Natürlich würde ich die Erlaubnis bekommen, bzw müsste mich in keiner Weise rechtfertigen.
    Mein „Spielgeldkonto“ ist nur nicht ausreichend gefüllt, da muss ich wieder etwas daran arbeiten. Stand Heute habe ich in den letzten 2 Jahren keinen Cent meines Gehalts für mein Hobby ausgegeben, das finanziert sich praktisch von alleine. Und das soll auch so bleiben.
     
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  20. aircooled

    aircooled Autor

    Eigentlich wollte ich ja schon letzten Sonntag ein paar Runden drehen, aber die Suche nach meiner vorhandenen Elektronik gestaltete sich etwas schwieriger. Man ahnt ja nicht, wie gut man einen Regler samt Motor und Empfänger in einem Haus verstecken kann :(

    Heute hab ich den ganzen Kram wenigstens gefunden, die Probefahrt wird dann am Samstag beim Vereinsrennen stattfinden müssen.

    Verbaut wurden ein altes Savöx 1251, ein Hobbywing XR10 Pro und ein Hobbywing 13.5 Bandit, hatte ich alles ja auch im RB6 und da lief das Zeug ganz gut.

    Motorkabel sind gekürzt, die zum Akku könnten etwas kürzer, Servo und Regler müssen kürzer. Auch wenn der Wagen erstaunlich viel Platz bietet :)

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    Und weil es schon erstaunlich ist, was seit 1983 in der RC Welt passiert ist, hier mal die Weltmeister von 1985, 1989 und 2017

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