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  2. Kandidat werden bei Die Modellbauer

Rennbericht [25.-26.05.2019] 2ter Lauf HessenCup OR8 2019 MSV Linsengericht e.V.

Dieses Thema im Forum "Berichte von Veranstaltungen, Messen, Wettbewerben" wurde erstellt von Elektroman99, 31. Mai 2019.

  1. Elektroman99

    Elektroman99 Autor

    Racing, motorsport in the lens cauldron ...

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    Let the Sun shining...

    2ter Hessencup Lauf beim MSV Linsengericht e.V. ohne ❄ oder , aber mit ☀️!





    Hungriger Wolf

    Nach meinem Finale, was ja quasi am Beginn der Rennveranstaltung am Sonntag war, hatte ich viel Zeit mein Pavillon aufzuräumen, bereits Sachen ins Auto zu verstauen und anderen Fahrern zu helfen. In der ganzen Zeit war ich meistens zwischen der Boxengasse, beim Pavillon im Fahrerlager und sonst wo unterwegs und sehr häufig lief mir Steffen Kunz über den Weg. Leise und still schlenderte er durch das Fahrerlager, da Tim Kunz an diesem Wochenende krank war, musste er nicht als Mechaniker im Fahrerlager bei den Verbrenner Buggys agieren. Ich Stups ihm in die Seite und sage leise zu ihm „Du schleichst hier rum, wie ein hungriger Wolf, willst Du nicht doch selber auch noch mal Verbrenner fahren?“ er grinst, schüttelt den Kopf und geht weiter.



    Aktion Rent a Car

    Anke Müller (SMI) hatte mir schon erzählt, dass der alte Buggy von Vanessa eine neue Aufgabe bekommt. Für alle neuen die jetzt das erste Mal ein Rennbericht lesen und auch noch nie bei „Beside the Race“ YouTube Video gesehen haben, es ist normal in der Szene, dass die Fahrer oft die neuesten Modelle ihrer Marke fahren, und daher ist der alte Buggy von Vanessa einer neuen Aufgabe angedacht worden. Anke hatte mir gesagt, dass sie mit dem frei zu Verfügung stehenden Buggy andere Fahrer aus anderen Klassen und Liegen einmal in die doch sehr angenehme Szene der OR8 Fahrer aufzeigen wollte. Dieses Mal war Hartmut dabei, er ist normalerweise indem 1:8 Glattbahner Segment unterwegs und fährt dort mit den kleinen flachen Dingern so schnell, dass wir kaum mit den Augen hinterherkommen. Er hat einen sehr angenehm zu lesenden und interessant geschriebenen Rennbericht in Facebook, bitte lest ihn euch durch und seht mit den Augen eines Onroad Fahrers ein Offroad Rennen.

    Hartmut Rose -> http://bit.ly/2wu506H :thumbsup:



    Plakataktion

    Schnellen Schrittes gehe ich zu Marcus Wende und frage ihn, ob ich morgen ein Banner aufhängen kann. Es ist Freitagabend und er ist etwas überrascht und schon ein wenig genervt von den ganzen Pflichten die man als Rennleiter einen Tag vor dem Rennen schon hat. „Das machen wir morgen…“ sagt er und das reicht mir erstmal. Am Morgen sehe ich, dass die Rennleitung doch sehr viel zu tun hat und eigentlich so viel um die Ohren hat, dass ich Simone Wende und Michael Zschiedrich noch einmal Frage und dann einen geeigneten Platz am Mittag suche, für das Plakat. Das Plakat ist eigentlich ein Banner auf dem einen IR-Code ist, mit dem der jeweilige Betrachter direkt auf den YouTube-Kanal „Beside the Race“ kommt. Auch sind mehrere Fragen auf dem Plakat, die man sich vielleicht als Zuschauer eines RC Rennens fragt, wenn man allgemeinen RC Rennsport nicht kennt. Denis Kochendörfer und auch Carsten Neudeck werfen mir einige lustige Bemerkungen zu, die ich aber geschickt überhöre und voller Stolz hänge ich mein Plakat auf. Natürlich kann ich nicht direkt technisch analysieren, ob jemand den IR-Code nutzt oder auf das Plakat reagiert. Ganz zum Schluss beim Einpacken am Sonntag nehme ich das Plakat ab, was trotz der senkrechten Anbringung etwas Staub angesetzt hat. Innerlich hoffe ich dass diese „Staub ansetzen“ nicht schon ein deutliches Zeichen dafür ist, wie viel diese Aktion eigentlich gebracht hat. Als mich am Montag dann Denis noch einmal in Facebook anschreibt und mir davon berichtet, dass mehrere Zuschauer sich in IR-Code genutzt hatten und auch Sie direkt - weil ihr Pavillon in der Nähe stand - gefragt wurden. Genau das war mein Ziel, genau das wollte ich, ich wollte einen Banner und eine YouTube Serie die einem nicht wissenden Zuschauer Hilfestellung gibt, in den „Rennzirkus“ des RC Sports einzusteigen. Wenn nur ein einziger Fahrer mit diesem Plakat und mit dieser YouTube Serie den Weg zum RC Rennsport finden kann, habe ich mein Ziel erreicht.

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    Durchhaltefähigkeit


    Im Grunde kann ich über meinen Serpent SRX8 Buggy wirklich nicht schlechtes sagen. Ich hatte bei diesem Training einmal versucht die Sicherheitsschrauben in den C Hubs einzubauen, die den Lenkeinschlag begrenzen. Ich musste dann erschrocken feststellen, dass ich nur noch ein Viertel meiner Lenkung hatte und kam kaum um die Kurve bei der Zeitschleife. Ich hatte auch gesehen, als ich fuhr hatte ich einigen bösen Blicke von Vanessa bekommen, die dort als Helfer eingesetzt war, weil sie nicht verstehen konnte, dass ich mit dem Buggy gar nicht um die Zeitschleife rum kam. Doch bevor ich die Einstellungen heraus bauen konnte hatte ich einen bösen Abflug an den Zaunpfahl, den ich im Linsengericht eigentlich immer umgehen konnte. Dabei zerstörte ich mir, wie ich erst später sah, einen Querlenker, den ich dann auch noch bis zum nächsten Training umbauen musste. Im Grunde genommen konnte ich dann aber das Setup meines Buggys sehr gut treffen und konnte auf eine sehr gute Fahrlage und ein sehr gutes Grund-Setup zurückgreifen. Der Buggy für sich hier wie auf Schienen und trotz der Reifenregelung konnte ich sehr gut mit dem Buggy in Kurven und auf der Geraden agieren, die Sprünge nahm er sportlich und agil.



    Support

    Seit einigen Jahren bedauerte ich immer, dass Serpent im Hessen Cup nicht durch einen Support Service vertreten war. Durch meine RC Rennen im ORE (1:10) Bereich hatte ich Kontakt zu 2-speed aufbauen können und schlug Ihnen vor, dass ich doch Support für den SRX8 leisten könne. Nach ein paar Emails und einigen Telefonaten hatte wir uns auf einen Warenkorb geeinigt, den ich nun den Serpent Fahrern zur Verfügung stellen könnte. Natürlich wurde dieses auch von 2Speed und Mika News berichtet. Am Samstag hörte ich von einigen „Herzlichen Glückwunsch, Mr. Serpent!“. Na ja, es war mehr damit man die „Schlange“ eben auch mit einem guten Support ausstattet, wenn sie dieses auch nicht so häufig braucht. Es soll aber den Serpent Fahrern im Hessen Cup zugutekommen.



    Hammer

    Ich gehe zu Bernd Schmidt, und quatsche mit ihm etwas über die Newton Stärke eines Servo Savers – Running Gag am WoE im Fahrerlager -, da kommt Vanessa kurz vorbei stellt uns die Frage „Habt ihr einen Hammer?“. Kurz überlege ich, da ich eigentlich schon alles weggepackt habe, bis auf meine Pavillon Taschen in den natürlich auch ein Hammer enthalten ist, um die Erdnägel in das Erdreich zu bekommen. „Ja, ich hole den schnell, warte…!“ und zügigen Schrittes laufe ich zu meinem noch halb aufgebauten Pavillon, schnappe mir den alten Dachdeckerhammer und übergebe Ihnen Vanessa. Vanessa hatte eine Motor Schraube die sich anscheinend gar nicht mehr lösen ließ und musste diese nun mit kräftigen Schlägen auf einen Schraubenzieher, der als Meisel fungierte auf den Schraubenkopf, zum Drehen bewegen. Zwei Versuche und noch mal erneut ein bisschen feilen, hatte dann ein erfolgreiches Ergebnis, die Schraube löste sich langsam und ließ sich nun entfernen. Ich war schon positiv beeindruckt, da hatte Vanessa ganz kurz vor ihrem Expert End Finale noch einige technische Schwierigkeiten zu managen und sie tat es mit einer unfassbaren und sehr professionellen Gelassenheit gemacht.



    Dämpfer

    „Wie lange fahren wir noch“ brüllt Julian vom Fahrerstand. Wir befinden uns im Expert Finale am Ende in den letzten drei Minuten, die Spannung des Rennens ist spürbar und alle Helfer wissen, dass mit dem letzten Tankstopp jetzt alles bei ihren Fahrern liegt. Andreas Pütz (Pützi) geht zum Bildschirm und ruft kurz danach zu Julian hoch „3 Minuten, 3 Minuten noch!“, wir schauen beide auf den Buggy der vorne etwas tiefer liegt als normal. Nach einigen prüfenden Beobachtungen stellen wir fest, dass ein Dampfer komplett fehlt. Trotzdem schafft es Julian durch Kampflinie fahren und durch vorhandenes Können, mit so einem Buggy die Ziellinie doch noch vor seinem Verfolger zu erreichen, wenn es auch knapp war. Da hatte er wohl in den Sekunden vor seiner Frage den vorderen rechten Dämpfer bei einem Abflug verloren, er war komplett weg. Anscheinend werden Dämpfer doch überbewertet.



    Cordula grün

    Ja einige werden bei diesem Buchstaben und bei den Wörtern schon wissen worum es geht, wieder andere verwundert die Aussage eines Bierzelt Schlagers. So gegen 23:15 Uhr bewege ich mich zu dem Bereich weiter vorn im Fahrer Lager. Dort sitzt man in kleiner Runde, da um 23 Uhr am Samstag schon viele schlafen gegangen sind. Im Fahrerlager sind zu dieser Zeit. ca drei Pavillons beleuchtet und das Versorgungszelt des MSV Linsengericht. Ab und zu brüllt der rechts neben mir sitzende Steffen „Cordula grün…“ und brüllt danach den Refre, den ich hier nicht wiederholen will. Und wie ein Echo schallt es aus den anderen beleuchteten Bereichen ist Fahrerlager zurück. Was war passiert, ach ja genau Bayern hatte gewonnen einige hatten Fußball gesehen und nun wurde dieser Sieg gefeiert, leider auch mit diesem Bierzelt Schlager.



    Foto

    Ich habe lange überlegt, was ich in den Rennbericht zu diesem Foto schreiben soll, natürlich könnte ich euch mitteilen, dass ich in meinen mentalen Tunnel kommen wollte und deswegen in den ruhigen Bereich auf das abgesperrte Bachufer gegangen bin um dort in Ruhe in meinen Rennen entgegen zu fiebern. Das ist aber falsch, in Wirklichkeit hat einfach die Zeit nicht mehr gereicht, so knapp von meinem Rennen noch den langen Weg zum Dixi Klo zu gehen und so nahm ich einen Baum als Dixi Ersatz. Es hat anscheinend seine Nachteile, wenn man ein sehr auffälliges Shirt trägt und wenn man doch im Fahrerlager bekannt zu sein scheint.



    Beleuchteter Pavillon

    In meinem ersten Rennen bin ich immer abends Pizza essen gegangen, und als ich zurückkamen, es war meistens gegen 23 Uhr, hatte ich mich gewundert wie man denn mitten in der Nacht noch ein einem beleuchteten Pavillon sitzen kann und an seinem Buggy schrauben könnte. Damals hatte ich die Vermutung, dass des hochprofessionellen Teams sind, die mitten in der Nacht noch wichtige Tuningmaßnahmen an ihren Buggys durchführen würden. Nun saß sich selber da, Andreas Pütz hatte mir kurz nach dem Grillen noch drei Tipps gegeben, dich doch umsetzen sollte und so musste ich noch um 20 Uhr beginnend leicht übermüdet meine Kupplungsfedern wechseln, alle 4 Dämpfer neu machen und im mittleren Differential das Silikon Öl wechseln. Nun werden einige der Experten Fahrer und erfahrenen RC Rennfahrer lachen, denn eigentlich ist das relativ simpel und einfach und auch schnell erledigt. Wenn man aber schon etwas müde ist und mit seiner Konzentration zu kämpfen hat, dann ist das wirklich schwer. Zusätzlich war die Sonne weg und es wurde auch langsam kühl. Am Ende so gegen kurz vor 23 Uhr und nach dem Besuch einiger bekannter aus dem Fahrerlager die immer mal wieder schauten, warum ich nicht mit ihnen schon ein Bierchen trinke, war ich wirklich am genervt. Wichtig war, jetzt keinen Fehler in den Buggy zu Schrauben, da am nächsten Morgen kaum Zeit dafür wäre, noch grundsätzliche Reparaturen durchzuführen. Aber um 23 Uhr war ich laut eigenem Ermessen fertig und konnte meinen Schrauber Tisch aufräumen. Ich fluchte ab und zu, weil ich eigentlich schon viel lieber seit zwei Stunden mit den anderen hätte feiern wollen.



    Tankpistole erst ab ¼ Finale


    Das war damals die Aussage von Pützi, als ich Ihm meine Tankpistole hinhielt und wir in einem recht tief im Finale standen. Ich wunderte mich, dass er in meinem 1/16 Finale auf einmal unter mir mit Tankpistole stand, es war auch nicht meine das konnte ich erkennen. Später erfuhr ich dann, dass es einen Test war und Pützi seine alte Tankpistole reaktiviert hatte, die aber doch undicht zu sein schien. Das war dann auch der Grund warum wir wieder auf meine Tankpistole umstiegen, die ich extra noch vor dem Rennwochenende leicht zurechtgebogen hatte, so dass sie jetzt wirklich schnell und ohne zu verklemmen schließt. Für alle, die das gar nicht kennen und das hier in ihre Modellbauer Dasein das erste Mal hören, so sei nur so viel gesagt, man nutzt eine Tankpistole um einfach schneller tanken zu können beim Boxenstopp.



    Eigener Verlauf

    Ich reiste bereits am Freitag an, da der Platz auf der Wiese bei so vielen Fahrern mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr begrenzt sein würde. Am Samstagmittag hatte sich schon eine kleine Pavillon Burg aus Julian, Pützis und den Saarbrückener Elektrofahrrad ergeben. Mein erster Trainingslauf verlief sehr gut und ich war überrascht dass ich doch recht viele Runden geschafft hatte, im zweiten Trainingslauf versucht ich dann die C-Hub Lenkeingrenzung zu verwenden, die ich dann aber wieder ausbauen musste und ich konnte dann im dritten Training noch ein wenig die Strecke testen.

    Den ersten Vorlauf musste ich dann mit nur einer Runde beenden, da mein Motor stetig ausging. Ich hatte schon den Verdacht, dass es die Kupplungslager sind, das bestätigte sich dann bei der anschließenden Reparatur. Im zweiten Vorlauf und mit der Erfahrung, dass der zweite Vorlauf und eine trockene Strecke relativ schnell sind, konnte ich dann zehn Runden schaffen und mir entwich ein Aufschrei auf dem Fahrerstand. Dieser Aufschrei war einfach, dass raus brüllen der Wut auf die Reparaturen und das kaputte Kupplungslager und die erfolgreichen zehn Runden die ich zügig durchfahren konnte. Im dritten am Sonntagmorgen gefahren Vorlauf wiederholte ich dann meine Rundenzahlen. Ich hoffe darauf in das 1/8 Finale zu kommen, schafftes aber leider nur in das 1/16 Finale.

    Ich hatte die Hoffnung mit einem relativ schwachen Fahrerfeld im 1/16 Finale zu rechnen, hatte aber ein Problem, dass eine meiner Spoiler Schrauben nicht mehr richtig packte. Ich fuhr also beim Start des Rennens etwas vorsichtiger und nicht so risikohaft, da ein Aufschlag auf meinem Spoiler wahrscheinlich ein Defekt nach sich gezogen hätte. Nachdem Tankstopp, der super verlief, hatte sich leider vor dem Doppel Hügel ein anderer Fahrer in mein Heckspoiler verhakt. Zu meinem Bedauern gab er Gas und hebelte damit die lockere Schraube aus meinem Heckspoiler raus so dass der Heckspoiler nur noch an einer Schraube und nicht mehr aerodynamisch richtig angebracht hinten am Halter hin. Ich hatte das schon oft gesehen, dass Buggys im Rennen ihre Spoiler verloren hatten oder diese die richtige Einstellung zur Fahrtrichtung verloren hatten. Oft denkt man ja, dass so ein Heckspoiler eigentlich gar nicht viel bringt, bei einem RC Buggy. Aber ich konnte nun am eigenen Leib erfahren, dass man die schnelle S-Kurven Passage im Linsengericht ohne Heckspoiler wirklich erschwert fahren musste, da einem in den Kurven der Grip auf der Hinterachse einfach fehlte. Somit fiel ich von meinem schon nach der Startrunde nicht mehr gehaltenen zweiten Platz erst auf den dritten dann auf den 4ten. Durch den nicht mehr vorhanden Heckspoiler auf den sechsten Platz.

    Im Parc Fermé schaute ich dann nach meinem Heckspoiler, alles war noch da, keine Schraube, kein Halter verloren aber eben die Schraube war nicht mehr in der Fassung. Etwas innerlich wütend sprach mich in diesem Augenblick der Fahrer an, der sich in meinen Heckspoiler verhakt hatte und entschuldigte sich ehrlich, dass er es nicht mit Absicht getan habe. Im ersten Augenblick wollte ich genau das gerade nicht hören und motzt du natürlich etwas rum, nach einigen Minuten entschuldigte ich mich bei dem Fahrer und sagt ihm, dass die Schraube schon von Beginn des Rennens ans nicht mehr richtig gepackt hatte. Es wäre gegebenenfalls Luft für mehr drin gewesen, da auch das Setup das ich in die Nacht noch hinein geschraubt hatte, sich gut fahren ließ, aber das ist eben Rennsport.

    Ein Interview für „Beside the Race” machte ich noch fertig und bei meiner Verabschiedungsrunde entwickelte sich noch ein sehr interessantes Gespräch mit einigen „Neueinsteigern“, teils von den Spessart Racern und teils aus der Kiesgrube. Dann ging es als fast letztes Fahrzeug Richtung Heimat.
     
  2. Elektroman99

    Elektroman99 Autor

    Herzschlag Finale

    Ich gehe in Richtung meines Zeltes, da ich es abbauen will. Es war grade das 3te Elektro Finale, jetzt kommt noch das Expert Finale, dann Siegerehrung und dann will man ja nicht der „Letzte“ sein.
    Udo kommt mir entgegen vom Zaun und sagt: „Wolltest Du nicht mit Pützi in der Box stehen…!?“ – „Ähm ist das schon…“ – ein kurzer Blick auf den Fahrerstand und die darunter befindliche Box zeigt einen grinsenden Andreas Pütz der mir freundlich zuwinkt. „Ok, ich gehe hin!“

    Helferzusagen sind Ehrenschulden und man löst diese ein, da gibt es kein vertuen. Ich komme zu Ihm, meinen Pack Zeitplan habe ich gerade innerlich über den Haufen geworfen. Ich schau Ihn an… „Ähm, wo ist denn die Tankpistole!?“ –„Da sollten wir deine nehmen!“ – „Ok, dann hole ich die mal noch…“
    Als ich zurück komme setzte ich noch schnell Alexander Braches mit ein, das macht man einfach, man hilft anderen, wenn diese aufgrund von Helfer Mangel eben Probleme mit dem Einsetzen haben.
    Der Start geht gut, Vanessa, Maxi und Lennart gefolgt von Jullian in der Führungsgruppe. Vanessa setzt sich auf Ihrer Heimstrecke ab, durch zwei Fahrfehler ist aber die Verfolgungsgruppe direkt wieder dran.
    Nach einiger Zeit schafft es Maxi an Ihr vorbei zu kommen und bei einem der Tankstops hat Vanessa dann noch einen Aussteller… die 1 Runde Rückstand versucht sie im Kampf um Sekunden Maxi wieder abzuknabbern, schafft es aber nicht. Es ist aber grade wegen dieser Zweikämpfe die sich durch das gesamte Fahrerfeld zieht extrem spannend.

    Ach ja… am Ende war ich doch fast der letzte der von der Wiese rollte…



    Wir sollten auch…


    …die vielen helfenden Hände in 2ter und 3ter Reihe sehen.

    In diesem Jahr hatten sich die Mitglieder des MSV Linsengerichts wirklich Mühe gegeben, so war eine neue Boxengasse gebaut worden und die Strecke wurde komplett gefräst und gewalzt. Das konnte man deutlich merken, denn der Lehm hielt an diesem Wochenende wirklich bis zum letzten Finallauf und es war keine übermäßige Kraterbildung zu bemerken. Chapó, da habt Ihr die Messlatte – so wie auch Fuilda – hoch gehängt, die Strecke und alles war top vorbereitet und organisiert.

    Es beginnt mit den Vorbereitungen, der Organisation im Hintergrund, dem Zeitnehmer der in seinem Häuschen sitzt und immer wieder gleiche Ansagen macht und gelassen bleibt, der Dixi Haus Bestellung und Aufstellung, der Aufstellung und Bereitstellung des Verpflegungsbereiches, der Organisation und Durchführung eines Schichtbetriebs der Verpflegung und des Grills, dem Stellen des Rahmens für das Rennen und der Bereitschaft das einer den Rennleiter gibt… und Abschließens… es sind 100te Helfender Hände und Kleinigkeiten die im Hintergrund stattfinden und die den eigentlichen Buggy Rennfahrer nicht tangieren bzw. belästigen.

    Doch damit das so ist, bedarf es einiger helfender Hände, einigem organisatorischen Geschick und sicherlich auch Erfahrung einiger weniger. Hier steckt viel gegenseitige Hilfsbereitschaft, gegenseitiges Vertrauen aber auch Verbundenheit zum Verein und Verbundenheit zur Veranstaltung drin.
    Viele Fahrer vergessen, dass ohne diese Arbeit und Tätigkeit eine solche Veranstaltung nur stark eingeschränkt und bei weitem nicht so gemütlich stattfinden würde… und dass oft Vereine abwägen, ob sich die Einnahmen der Veranstaltung gegen die auf sich zu nehmenden Mühen rechnet.
    Aus diesem Grund: Vielen Dank an jeden Einzelnen der - in welchem Ausmaße auch immer - im Hintergrund geholfen hat.



    Der Verein

    Der MSV-Linsengericht e.V. primär ein Verein der sich dem 1:8 Offroad fahren zugewandt hat. Der Verein wurde 1991 in Linsengericht / Geislitz von einer handvoll Modellsportbegeisterten gegründet. Ziel und Zweck des Modellsport Verein Linsengericht e.V. ist das Betreiben von funkferngesteuerten Automodellen. Es gibt keine anderen Bereiche auf dem Vereinsgelände und keine anderen Abteilungen.
    Positiv kann man hier aber das schon fast familiäre Verhältnis und Stimmung im Verein. Das hat sicherlich auch jeder andere Verein im OR8 Bereich, aber hier ist es – so habe ich es persönlich erlebt – ausgeprägt.
    Gastfahrertage werden auf der Homepage – die unten gelinkt ist – ausgeschrieben und natürlich auch wo und wie welche Vereinsmitglieder erfolgreich teilgenommen haben. Auch betreibt der Verein andere Rennserien aus dem OR8 Bereich.


    Links:
    Hier noch einmal die Homepage des Vereins:
    http://www.msvlinsengericht.de/
    https://www.facebook.com/MSVLinsengericht/


    Homepage des Hessen Cups:
    http://www.hessencup.de/


    Rennberichte:
    Marcus Reitz http://bit.ly/2EI0UMY
    MSV Linsengericht http://bit.ly/2W2JwrZ
    Vanessa Wende http://bit.ly/2HL5prK
    Philipp Kremer http://bit.ly/2HKzJTo
    Tom Zschiedrich http://bit.ly/2KeZX1Z
    Nitro Squad http://bit.ly/2Z2oMme
    Hartmut Rose http://bit.ly/2wu506H



    Ergebnis:

    Klasse Hobby
    Platz 1 Philipp Kremer
    Platz 2 Markus Reitz
    Platz 3 Eckfelder Dennis

    Klasse Expert
    Platz 1 Maximilian Cantatero
    Platz 2 Vanessa Wende
    Platz 3 Lennart Wissel

    Klasse Elo
    Platz 1 Benjamin Marks
    Platz 2 Julien Schmidt
    Platz 3 Thomas Lucas

    Jugendfinale:
    Platz 1 Vladislav Schiopu
    Platz 2 Christopher Förg
    Platz 3 Tom Zschiedrich



    Hat es Dich interessiert?

    (Du weißt was jetzt kommt… !)

    Die Leser die bis hier her gelesen haben und Interesse nach mehr verspürt haben und sich fragt: „Könnte ich da nicht auch teilnehmen?“ [​IMG]

    Ja DU kannst!

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    Eine Rennteilnahme ist so einfach, alles was Dich ggf. an der Teilnahme hindert sind Vorurteile, falsche Ängste und das bisschen fehlender Mut einmal etwas Neues zu probieren! Es ist viel leichter als man selber denkt, einmal Blut geleckt und man ist dem Rennzirkus verfallen. Wer auch nur den Hauch eines Interesses verspürt, sollte einmal diesen Forenthread lesen, denn die eigene Teilnahme ist viel leichter als gedacht – wirklich - : Link

    „Beside the Race“ -> Erste Schritte im RC Rennsport
     
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